Borussia M'gladbach: Das Risiko mit Alassane Plea

Borussia M’gladbach: Das Risiko mit Alassane Plea

Borussia Mönchengladbach hat einen neuen Rekordtransfer getätigt. Für 23 Mio. € wechselt Alassane Plea vom OGC Nizza an den Niederrhein. Damit überboten die Fohlen ihren bisherigen Rekordeinkauf aus dem Vorjahr (Matthias Ginter) um satte 6 Mio. €. Ob der Franzose sein Geld wert ist, muss er in den kommenden Monaten unter Beweis stellen. Bislang hat die Borussia mit Millionen-Verpflichtungen für den Angriff häufig Enttäuschungen erleben müssen.

Mit großen Ambitionen geht Borussia Mönchengladbach in die neue Bundesliga-Saison (alle Bundesliga Wetten). Nach 2 Jahren ohne internationalen Wettbewerb soll in dieser Spielzeit wieder der Sprung nach Europa gelingen. Dafür nimmt Manager Max Eberl ordentlich Geld in die Hand.

Finanzierung kein Problem

23 Mio. € – nie zuvor investierten die Fohlen mehr in einen Neuzugang. Die Finanzierung von Alassane Plea ist kein Problem. Allein durch den Verkauf von Jannik Vestergaard (FC Southampton) flossen 20 Mio. € in die Vereinskasse. Seit 2015 nahm die Borussia knapp 120 Mio. € durch Spielerverkäufe ein, auf der Gegenseite stehen lediglich 85 Mio. € für neue Akteure – Plea noch nicht mitinbegriffen. Das Geld ist vorhanden.

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Max Eberl leitet seit knapp 10 Jahren die Geschicke bei M’gladbach.

Viele Stürmer-Flops

Viel mehr Sorgen bereitet den Fans das bisher glücklose Händchen von Eberl in Sachen Stürmer-Verpflichtungen. Seit seinem Amtsantritt im Oktober 2008 lotste der mittlerweile 44-Jährige 16 Angreifer an den Niederrhein –  mit dabei waren so illustre Namen wie Marco Reus (2009/10) oder Max Kruse (2013/14), die voll einschlugen. Viele von ihnen enttäuschten allerdings: Raul Bobadilla, Mohamadou Idrissou, Igor de Camargo, Matthew Leckie, Elias Kachunga, Peniel Mplapa, Branimir Hrgota. Das Positive: Die genannten Akteure kosteten den Klub nur wenig Geld.

Wenig Glück mit Offensiv-Transfers

Viel mehr ins Gewicht fallen allerdings die letzten Millionen-Flops von Eberl für die Offensive. Luuk de Jong (12 Mio. €) und Josip Drmic (10 Mio. €) gehören immer noch zu den Top-7 der Rekordeinkäufe der Borussia und scheiterten auf ganzer Linie. Speziell der Holländer bekam in Mönchengladbach kein Bein auf die Erde und wurde 2014 für 5,5 Mio. € an die PSV Eindhoven weiterverkauft. Allgemein blieben viele der letzten Offensivtransfers der Borussia hinter den Erwartungen zurück. Auch Jonas Hofmann und Vicenzo Grifo, der den Klub nach nur einem Jahr wieder in Richtung Hoffenheim verließ, waren (bisher nicht) die gewünschten Verstärkungen.

Positive Beispiele sind allerdings Lars Stindl, Raffael und Thorgan Hazard. Die 3 gehören zu den absoluten Leistungsträgern bei den Fohlen. Aus BMG-Sicht bleibt zu hoffen, dass sich Plea wie das Trio entwickelt und nicht zu einem weiteren Millionen-Grab in der Offensive wird.

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