Bayern München: So schlugen sich die bisherigen Interimstrainer

Bayern München: So schlugen sich die bisherigen Interimstrainer

Carlo Ancelotti ist Vergangenheit beim FC Bayern München. Die Trainersuche für den Nachfolger des Italieners läuft auf Hochtouren. Da kommt die Länderspielpause wie gelegen. Beim Spiel am Sonntag macht allerdings Co-Trainer Willy Sagnol den Interimscoach und ist damit erst der 4 Übergangstrainer des Rekordmeisters in den vergangenen 35 Jahren in der Bundesliga.

Andries Jonker 2010/11 – 5 Spiele

Auch um die Stimmung zwischen Louis van Gaal und den FCB-Bossen war es in der Saison 2010/11 nicht mehr gut bestellt. Nach einem 1:1 beim 1. FC Nürnberg und spielerisch nur noch dürftigen Leistungen, musste der extrovertierte Niederländer gehen. Es übernahm sein Assistent Andries Jonker und bendete die Saison mit 4 Siegen und einem Remis (20:5 Tore) als Vizemeister hinter dem BVB. Später betreute er noch die 2. Mannschaft der Münchner.

Jupp Heynckes 2008/09 – 5 Spiele

Ebenfalls 5 Spieltage vor Schluss musste Jürgen Klinsmann 2 Jahre zuvor seinen Hut nehmen. Auch in seinem Fall war u.a. die Konkurrenzfähigkeit auf internationalem Top-Niveau nicht mehr gegeben. Kurz zuvor ging die Mannschaft mit 0:4 beim FC Barcelona unter. Hoeneß-Kumpel Jupp Heynckes wurde überredet und übernahm mit der gleichen Ausbeute (12:5 Tore) wie Jonker für den Rest der Saison. Dass der Rheinländer zur Saison 2011/12 wieder das Amt des Trainer übernehmen sollte und die Mannschaft 2013 mit dem Triple zu einer der erfolgreichsten Spielzeiten der Klubgeschichte führte, hätte sich wohl selbst Uli Hoeneß in den kühnsten Träumen nicht vorstellen können.

Franz Beckenbauer 1993/94 – 14 Spiele, 1995/96 – 5 Spiele

Mitte der 90er war es noch „Lichtgestalt“ Franz Beckenbauer höchstpersönlich, der die Scherben seiner Vorgänger zu Gold verwandelte. In der Winterpause 1993/94 löste er Erich Ribbeck ab und coachte die Mannschaft am Ende der Saison mit einem Punkt Vorsprung vor dem 1. FC Kaiserslautern zur Meisterschaft. 2 Jahre später setzte er sogar sich sogar als Präsident des FC Bayern München auf die Bank. Otto Rehhagel führte die Münchner zuvor zwar ins UEFA Cup-Finale, konnte in der Bundesliga spielerisch mit dem späteren Meister Borussia Dortmund aber nicht Schritt halten. Beckenbauer heimste immerhin die Rehhagelschen Lorbeeren in Form des UEFA Cup-Triumphs gegen Girondins Bordeaux ein.

Reinhard Saftig 1982/83 – 3 Spiele

Auch Reinhard Saftig durfte nur kurz die Bayern-Stars über den Platz scheuchen. Nachdem der langjährige Trainer Pal Csernai entlassen wurde, rückte sein Assistent für 3 Spiele auf und trudelte mit dem FCB 1983 nur als 4. ins Ziel. Im Anschluss rückte er wieder ins 2. Glied unter Udo Lattek.

„Kaiser“ Franz Beckenbauer stemmte 1994 zusammen mit seinem Co-Trainer Klaus Augenthaler die Schale.

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