Bayern München: Tolisso will die französische Tradition fortsetzen

Bayern München: Tolisso will die französische Tradition fortsetzen

Verschiedene Medien melden den Transfer von Frankreichs Nationalspieler Corentin Tolisso von Olympique Lyon zum FC Bayern München schon als perfekt. Für € 35 Millionen plus Bonuszahlungen soll der 22-Jährige vor allem die Mittelfeldzentrale des Rekordmeisters verstärken. Möglicherweise haben sich die Bayern-Verantwortlichen an die Tradition guter Kicker aus dem Land unseres Nachbarn erinnert.

Seit 1997 steht immer mindestens ein Franzose als absoluter Leistungsträger im Kader. Im nächsten Jahr werden es mit Franck Ribery, Kingsley Coman und Tolisso 3 sein. Dabei ist gut vorstellbar, dass die 3 folgenden Kicker Tolisso viel Gutes über Bayern München erzählt haben, denn sie alle sind nach wie vor eng mit dem FCB verbunden.

Bixente Lizarazu

Der kleine Linksverteidiger hatte zu Beginn Probleme und wollte München schon wieder verlassen. Nach und nach lebte sich „Liza“ beim FCB besser ein und avancierte zur Zuverlässigkeit in Person. Ihm gefiel es in München so gut, dass er im Januar 2005, nach nur einem halben Jahr bei Olympique Marseille, wieder in die bayrische Landeshauptstadt zurückkehrte. Nach insgesamt 6 Meisterschaften, 5 Pokalsiegen und dem Champions League-Triumph 2001 beendete er 2006 beim FCB seine Karriere und reist heute als Botschafter des Vereins durch die Welt.

Willy Sagnol

Eigentlich ist Willy Sagnol auch ein Neuzugang in diesem Sommer. Er unterstützt fortan als Co-Trainer den Chef Carlo Ancelotti. Für ihn gilt zwischen 2000 und 2009 das Gleiche wie für Lizarazu. Auf der rechten Seite ackerte „Wiilllyyy“ wie ein Besessener für den Erfolg der Mannschaft. Dabei war er meist die Unauffälligkeit in Person. Nach fast ebenso vielen Titeln setzte auch er in München einen Punkt unter seine Spieler-Karriere, um 8 Jahre später wieder zurückzukehren.

Franck Ribery

Als Franck Ribery 2007 zum FC Bayern kam, hatten nicht viele auf der Rechnung, dass er 10 Jahre später immer noch da ist. Die Beziehung zwischen Spieler und Verein zu beschreiben würde hier den Rahmen sprengen, aber beiden haben sich in ihrem gemeinsamen Jahrzehnt immer gegenseitig geholfen. Wenn Ribery eines Tages seine Schuhe an den Nagel hängt, dann höchstwahrscheinlich mit einem Einzug in die Hall-of-Fame der Münchner.

An dieser Stellen dürfen natürlich auch Jean-Pierre Papin und Valerien Ismael nicht vergessen werden. Papin kam 1994 als Europas Fußballer des Jahres (1991) und amtierender CL-Sieger (1994) vom AC Mailand zu den Roten. Nachhaltige Spuren konnte der Stürmer in 2 Jahren mit nur 6 Toren in 40 Spielen nicht hinterlassen. Auf unwesentlich mehr Einsätze kommt Innenverteidiger Valerien Ismael zwischen 2005 und 2007.

Bixente Lizarazu (links) und Willy Sagnol (rechts) holten mit Bayern München 2001 die Champions League.

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