Bayern München: Die teuersten Verkäufe der Vereinsgeschichte

Bayern München: Die teuersten Verkäufe der Vereinsgeschichte

Douglas Costa ist offiziell der teuerste Verkauf von Bayern München in der Vereinsgeschichte. Der Brasilianer, der bereits in der abgelaufenen Saison per Leihe für Juventus Turin spielte, wurde von den Italienern für 46 Mio. € fest verpflichtet. Das sichert ihm den Spitzenplatz bei den FCB-Rekordabgängen. Hier die Top 5 der Bayern-Verkäufe.

1. Douglas Costa, 46 Mio. € (Juventus Turin, 2018)

Der Flügelflitzer spielte von 2015 bis 2017 für den FCB und kam in 77 Pflichtspielen zum Einsatz. Dabei erzielte er 14 Tore und bereitete 27 weitere Treffer vor. In der Saison 2017/18 wurde er an Juventus Turin verliehen und dann fest verpflichtet. Die Bayern ihrerseits mussten vor 3 Jahren 30 Mio. € für die Dienste des Offensivspielers an Schachtjor Donezk überweisen. Transfergewinn: 16 Mio. €

2. Toni Kroos, 25 Mio. € (Real Madrid, 2014)

Viele Fans und Experten sagen bis heute, dass der Verkauf des deutschen Nationalspielers einer der größten Fehler in der FCB-Geschichte war. Im Verhältnis zum Können von Kroos war die Ablösesumme lächerlich gering. Heute würde der Mittelfeldspieler die 3-fache Summe in die Kasse spülen. Da sein Kontrakt an der Isar aber nur noch ein Jahr gültig war und die Bayern ihm nicht das gewünschte Gehalt zahlen wollten, trennten sich beide Partien für vergleichsweise wenig Geld. Bayern überwies 2006 für das damalige Talent 2,3 Mio. € an Hansa Rostock. Transfergewinn: 22,7 Mio. €

Mario Götze wurde in München nicht glücklich – trotz insgesamt 7 Titeln.

3. Owen Hargreaves, 25 Mio. € (Manchester United, 2007)

Lange Zeit war der Engländer der teuerste FCB-Abgang. Im Nachhinein betrachtet war der Verkauf Goldwert, denn auf der Insel konnte Hargreaves aufgrund von Verletzungen nie wieder sein komplettes Potential abrufen. Für die Red Devils absolvierte der Mittelfeldspieler lediglich 39 Partien, bevor er nach einem weiteren Kurz-Engagement bei Manchester City 2013 seine Karriere beendete. Hargreaves stammte aus der Jugend des FC Bayern, weshalb sein Verkauf bis heute den größten FCB-Transfergewinn darstellt. Transfergewinn: 25 Mio. €

4. Mario Götze, 22 Mio. € (Borussia Dortmund, 2016)

Götze kam als großer Hoffnungsträger zum FC Bayern, konnte die Erwartungen aber nie erfüllen. Von 2013 bis 2016 kam der Finaltorschütze der WM 2014 zwar zu 114 Einsätzen (36 Tore, 24 Assists), den endgültigen Durchbruch zum unangefochtenen Stammspieler schaffte er unter Pep Guardiola aber nicht. In den wichtigen Partien blieb für ihn stets der Platz auf der Bank, weshalb er zum BVB zurückkehrte. Da die Münchner 2013 aufgrund einer Ausstiegsklausel 37 Mio. € nach Dortmund überwiesen, war die Verpflichtung des Nationalspielers nicht nur sportlich ein Flop. Transferverlust: 15 Mio. €

5. Mario Mandzukic, 22 Mio. € (Atletico Madrid, 2014)

Das Gegenteil von Götze stellt Mandzukic dar. Der Kroate kam 2012 ursprünglich als Backup für Mario Gomez zum Rekordmeister, erkämpfte sich aber in kürzester Zeit einen Stammplatz. Im Triple-Jahr 2013 erzielte der Stürmer 22 Tore in 40 Spielen. Seine Bilanz in 2 Spielzeiten beim FC Bayern: 88 Spiele, 48 Tore und 14 Vorlagen – starke Zahlen im Vergleich zu seiner geringen Ablösesumme in Höhe von 13 Mio. €. Pep Guardiola konnte mit der Spielweise des kampfstarken Mittelstürmers allerdings nur wenig anfangen und ließ ihn oftmals auf der Bank schmoren. Nach der Ankunft von Robert Lewandowski hatte sich Mandzukics Zeit in München endgültig erledigt und er zog weiter zu Atletico Madrid. Transfergewinn: 9 Mio. €.

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