Bayer Leverkusen: Von wegen herrliche Zeiten!

Bayer Leverkusen: Von wegen herrliche Zeiten!

Am 9. Juni präsentierte Bayer Leverkusen in Heiko Herrlich den neuen Hoffnungsträger auf der Trainerbank. Und dann? Viele positive Meldungen gab es seitdem unter dem Bayer-Kreuz nicht zu vermelden. Die bevorstehenden Abgänge von Kevin Kampl und Hakan Calhanoglu setzen im Team eine Art Rückwärtsentwicklung in Gang.

Man kennt es vom Domino: Ein Steinchen bringt das nächsten zu Fall und so weiter. Übertragen auf Bayer 04 war Kevin Kampl zunächst der Stein des Anstoßes. „Ich verlasse den Klub – das ist Fakt“, machte der Mittelfeldspieler deutlich. Kurz nach Kampls Vorstoß verkündete dann Hakan Calhanoglu seinen Abschied. Die beiden Transfers könnten noch vor dem Trainingsauftakt der Leverkusener am Mittwoch über die Bühne gehen.

Kampl und Calhanoglu: Der Ausverkauf nimmt seinen Lauf

Es hat sich ausgeherzt! Kevin Kampl (vorne) und Hakan Calhanoglu sitzen auf gepackten Koffern

Calhanoglu, nach 4-monatiger Sperre wieder spielberechtigt, ist sich längst mit dem italienischen Spitzenklub AC Mailand einig. Bei Kampl führt der Weg wohl zu Beijing Sinobo Guoan, wo sein Mentor Roger Schmidt nun am Hebel der Macht sitzt. Eine Ablösesumme von € 20 bis 25 Mio. stellt selbst mit möglichen Strafzahlungen kein unüberwindbares Hindernis für die Chinesen da.

Zusammen mit Abwehrchef Ömer Toprak (Borussia Dortmund) verliert Bayer Leverkusen also 3 Stammkräfte – der (auf dem Papier) beste Bayer-Kader der letzten Jahre zerbricht! Welcher Stein in der Domino-Kette fällt als nächstes? Vielleicht Torhüter Bernd Leno, Karim Bellarabi oder – noch schlimmer – Benjamin Henrichs?

Das Eigengewächs zieht aktuell durch ansprechende Leistungen bei der Nationalmannschaft weitere Blicke auf sich. Angesichts dieser Entwicklung kommt am ehesten ein Spieler wie Chicharito ins Grübeln. Es wäre nicht verwunderlich, wenn sich der mexikanische Torjäger nach der Rückkehr vom Confed Cup aus dem Staub macht.

Wann geht Rudi Völler in die Offensive?

Höchste Zeit für Rudi Völler und Co., mal selbst in die Offensive zu gehen. Einziger Neuzugang bisher: Dominik Kohr. Allein mit dem 23-Jährigen, den die Werkself mittels einer Option etwas unter Marktwert aus Augsburg zurückholte, wird die Rückkehr in die Top 5 nicht gelingen. Kampl und Calhanoglu bringen Bayer Leverkusen einerseits bis zu € 50 Mio. ein.

Bei eigenen Millionen-Einkäufen lag der Sportchef zuletzt mehrmals daneben. Auch Jonas Boldt ließ seine auf den südamerikanischen Markt spezialisierte Spürnase im Stich. In der Vergangenheit hatte der Manager unter anderem Arturo Vidal (inzwischen Bayern München) und Dani Carvajal (Real Madrid) entdeckt. Auf Last-Minute-Transfers zu spekulieren, ist beim Blick auf das Bundesliga-Startprogramm keine gute Idee. Bayern München (A) und die TSG Hoffenheim (H) – herrliche Zeiten sehen anders aus!

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