Bayer Leverkusen: Mit Rekordtransfer zurück nach Europa

Bayer Leverkusen: Mit Rekordtransfer zurück nach Europa

Der Saisonstart verlief mit nur einem Punkt aus 2 Spielen nicht nach den Wünschen von Bayer Leverkusen. Dabei sollte in dieser Spielzeit nach der enttäuschenden Vorsaison alles besser werden. Damit das Team wieder im Kampf um die internationalen Plätze zurückkehrt, wurde jetzt ein Rekordtransfer getätigt. Der neue Hoffnungsträger soll die Werkself wieder auf die Spitzenplätze der Bundesliga schießen.

Der Transfer von Lucas Alario von River Plate zu Bayer Leverkusen ist laut dem Berater des Argentiniers perfekt. Das verkündete Pedro Aldave am Dienstag gegenüber dem Radiosender La Red:

„Der Spieler gehört schon Leverkusen, er hat den Vertrag unterzeichnet. Die Summe der Ausstiegsklausel wird komplett bezahlt und bei der AFA (argentinischer Verband, d.R.) hinterlegt.“

Neuer Rekordtransfer der Werkself

Kevin Volland wurde als Bayer-Rekordtransfer abgelöst.

Die Ausstiegsklausel für den 24-Jährigen liegt laut übereinstimmenden Medienberichten bei 24 Mio. €. Nie zuvor nahm Leverkusen für einen Spieler mehr Geld in die Hand. Erst im letzten Jahr stellte die Verpflichtung von Kevin Volland (20 Mio. €) einen neuen Vereinsrekord auf, der nun gebrochen wurde. Alario springt direkt auf Platz 1 der teuersten Einkäufe der Werkself:

1. Lucas Alario (River Plate), 24 Mio. €

2. Kevin Volland (TSG Hoffenheim), 20 Mio. €

3. Aleksandar Dragovic (Dynamo Kiew), 18 Mio. €

4. Hakan Calhanoglu (Hamburger SV), 14,5 Mio. €

5. Leon Bailey (KRC Genk), 13,5 Mio. €

Die Ablösesumme für Alario stellt für den Klub trotz fehlender Einnahmen aus dem Europapokal kein Problem dar. Bayer 04 hat in dieser Transferperiode durch die Verkäufe von Hakan Calhanoglu (AC Mailand), Chicharito (West Ham), Ömer Toprak (BVB), Kyriakos Papadoupolos (HSV) und Danny da Costa (Frankfurt) bereits 59 Mio. € eingenommen. Zudem steht der Transfer von Kevin Kampl zu RB Leipzig kurz vor dem Abschluss und würde weitere Millionen (20 Mio. €) in die Kassen spülen.

Neuer Hoffnungsträger mit Torgarantie

Lucas Alarios Auftrag ist klar: Er soll Leverkusen wieder in den internationalen Wettbewerb schießen. Im letzten Jahr landete der Klub in der Liga nur auf einem enttäuschenden 12. Tabellenplatz – der schlechtesten Platzierung seit der Saison 2002/03. Zuvor qualifizierte sich Bayer 7 Mal in Folge für den Europapokal, davon 6 Mal für die Champions League.

Der 24-Jährige absolvierte insgesamt 71 Pflichtspiele für River Plate. Dabei gelangen ihm 31 Tore und 10 Assists. Nach dem Abgang von Chicharito und der verletzungsbedingten Zwangspause für den finnischen Angreifer Joel Pohjanpalo (Muskelfaserriss) braucht Leverkusen dringend eine Alternative im Sturmzentrum.

Alario wird der 2. Argentinier, der unterm Bayerkreuz auflaufen wird. Mit Diego Placente, der von 2001 bis 2005 171 Spiele für die Werkself absolvierte, hat der Klub sehr gute Erfahrungen gemacht. Sollte Alario ähnlich einschlagen wie sein argentinischer Vorgänger, hätte sich die Rekordablöse auf jeden Fall bezahlt gemacht.

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