Samba-Power bei Bayer Leverkusen: Die Tops und Flops

Samba-Power bei Bayer Leverkusen: Die Tops und Flops

Paulo Henrique Sampaio Filho, kurz Paulinho, ist für die Werkself die bislang letzte Spieler-Verpflichtung vom Zuckerhut. Der mittlerweile 19-Jährige setzt bei Bayer Leverkusen eine Tradition fort. Er ist der insgesamt 23. Brasilianer in der Klubgeschichte. Oft haben die Transfers eingeschlagen, mal waren die Verpflichtungen aber eine absolute Enttäuschung. Die Tops und Flops der Samba-Fußballer bei Bayer!

Top-Transfers: Jorginho, Émerson, Lúcio & Co.

Wer erinnert sich noch an Jorginho? Von 1989 bis 1992 kickte der Außenbahnspieler für die Werkself und war absoluter Leistungsträger (9 Tore und 23 Vorlagen bei 100 Einsätzen). Der spätere Weltmeister (1994) war so gut, dass ihn 1992 der FC Bayern München verpflichtete. Nach 2,5 Jahren an der Säbener Straße verließ Jorginho Deutschland in Richtung Japan.

Genau wie für Jorginho war auch für Superstar Émerson Bayer Leverkusen die erste Station in Europa. Von 1997 bis 2000 zauberte der Mittelfeldspieler in der Bundesliga und wechselte dann zum AS Rom. Weitere Stationen waren Juventus Turin, Real Madrid und der AC Mailand. Ein weiterer Brasilianer, der seine Weltkarriere bei Bayer 04 startete, war Lúcio. Der Abwehrspieler, der auch für seine dynamischen Offensivläufe bekannt war, spielte von 2001 bis 2004 in Leverkusen. Danach war er für Bayern München, Inter Mailand und Juventus Turin am Ball. 2002 wurde er mit Brasilien Weltmeister.

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Und klar: In unserer Auflistung dürfen natürlich auch Paulo Sérgio und Zé Roberto nicht fehlen. Während Außenstürmer Sérgio auch vor seinem Wechsel nach Leverkusen im Jahr 1993 nur in seiner Heimat kickte, war Zé Roberto schon für Real Madrid am Ball, bevor er bei Bayer 04 anheuerte. 1998 ging es von den Königlichen zur Werkself. Und erst in der Bundesliga konnte sich der Vorzeige-Athlet so richtig zeigen. Er spielte 4 Jahre für Bayer und danach 4 Jahre für Bayern, bevor er zunächst zurück nach Südamerika ging. Erst im November letzten Jahres beendete Zé Roberto, der in der Rangliste der brasilianischen Dauerbrenner in der Bundesliga auf Platz 2 steht, im Alter von 43 Jahren seine beeindruckende Karriere.

Reifte in Leverkusen zum Weltklasse-Spieler: Émerson.

Die Flops: 9 Millionen D-Mark Ablöse, kein Einsatz

Manche sagen, die Verpflichtung von Marquinhos im Jahr 2000 war der größte Transfer-Flop in der Bundesliga-Geschichte. Der damals 18-jährge Mittelfeldspieler wurde für 9 Millionen D-Mark verpflichtet und mit einem 6-Jahres-Vertrag ausgestattet. Auf dem Talent aus Brasilien ruhten in Leverkusen große Hoffnungen. Aber es wurde ein großes Missverständnis. Marquinhos absolvierte nicht ein Spiel für die Bayer-Profis und kam ausschließlich in der 2. Mannschaft zum Einsatz. Nach 2 Jahren verließ der teure Neuzugang Deutschland wieder Richtung Heimat und kickt seitdem durchgängig in Brasilien. Aktuell spielt der 36-Jährige für den Avaí FC.

Neben Marquinhos war auch Ramon Menezes Hubner ein Transfer, der floppte. 1995 wurde der Mittelfeldspieler von EC Vítoria unter Vertrag genommen. Nach nur einem Jahr und 15 Bundesligaspielen wurde die Zusammenarbeit schon wieder beendet. Hubner ging zurück in die Heimat und spielte bis zu seinem Karriereende 2014 nie mehr in einem anderen Land. Bei Abwehrspieler Rodrigo Chagas war der Werdegang identisch. 1995 wechselte er von Vítoria zur Werkself, verließ danach die Bundesliga wieder und blieb bis zum Ende seiner Laufbahn in Brasilien. Chagas kam aber immerhin zu 27 Einsätzen für Bayer 04.

Mit der Verpflichtung von Paulinho gelang den Bayer-Bossen im Sommer 2018 ein großer Coup. Der damals 17-Jährige stand auch beim FC Bayern, Manchester City, Juventus Turin und Paris Saint-Germain auf dem Zettel. Den Zuschlag allerdings bekam die Werkself. 18,5 Mio. € wanderten auf das Konto von Vasco da Gama. Nach einem Jahr Eingewöhnung kommt das Sturm-Juwel immer besser in Schwung. Zuletzt erzielte er das 2:0 beim Sieg über Wolfsburg. Es war sein 2. Treffer im 28. Einsatz für Leverkusen. Mit seinen erst 19 Jahren kann er immer noch zu einem großen Brasilianer im Bayer-Trikot avancieren.

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