Sadion Mané wechselt vom FC Liverpool zum FC Bayern

Auslands-Wechsel vom LFC: Böses Omen für Mané und die Bayern?

Im Fußball verhält es sich ähnlich wie in der Natur. Die Schwächeren müssen sich den Stärkeren beugen bzw. ihre besten Spieler an noch größere Klubs abgeben. Der FC Liverpool steht eigentlich so ziemlich am Ende dieser Nahrungskette, doch auch die Engländer verlieren hin und wieder einen Star an einen Konkurrenten, zuletzt Sadio Mané an den FC Bayern. Aber Vorsicht FCB! Die letzten 3 Leistungsträger, die von den Reds ins Ausland wechselten, floppten allesamt.

Seit Mittwoch ist der Wechsel von Sadio Mané vom FC Liverpool zum FC Bayern perfekt. Die Reds verlieren mit dem Senegalesen einen absoluten Leistungsträger. Der Stürmer lief in seinen 6 Jahren beim LFC in 269 Pflichtspielen auf und war in dieser Zeit an 168 Treffern (120 Tore, 48 Vorlagen) direkt beteiligt. In München feiern sie den Coup als „Verpflichtung eines internationalen Top-Stars“ (Hasan Salihamidzic), während Jürgen Klopp den Verlust eines Aushängeschilds verkraften muss: „Einer von Liverpools größten Spielern geht und wir müssen anerkennen, wie bedeutend das ist.“

Dein Startvorteil: Die 100 € Joker-Wette!

Klar ist: Beim FC Bayern sind die Erwartungen an Sadio Mané riesig. Mit einem Marktwert von 70 Mio. € ist er hinter Joshua Kimmich (80 Mio. €) der wertvollste Akteur im Kader des deutschen Rekordmeisters. Dass der Senegalese aber auch im FCB-Trikot konstant abliefern wird, ist keinesfalls garantiert. Bei seiner individuellen und der Gesamtqualität des Bayern-Kaders ist das Risiko zwar klein, aber es besteht. Die letzten 3 Liverpool-Stammspieler, die den LFC ins Ausland zu einem vermeintlich noch größeren Klub verließen, blieben allesamt hinter ihren Erwartungen zurück.

Mané-Warnung: Diese 3 Liverpool-Stars floppten jüngst im Ausland

Philippe Coutinho

Der Brasilianer war bei den Reds gesetzt und in der Anfangszeit unter Jürgen Klopp einer der Leistungsträger des Teams. Im Zuge des Neymar-Transfers erlag der offensive Mittelfeldspieler allerdings den Lockrufen des FC Barcelona. Nach Androhung eines Streiks transferierte der LFC den wechselwilligen Spieler für 135 Mio. € zu den Katalanen. Dort wurde Coutinho allerdings nie glücklich. Nach nur anderthalb Jahren wurde er zum FC Bayern verliehen, die im Anschluss von einer Verpflichtung absahen. Mittlerweile spielt der Brasilianer wieder in der Premier League (alle Premier League Wetten) bei Mittelklasse-Klub Aston Villa.

Emre Can

2018 wechselte der deutsche Nationalspieler von den Reds zu Juventus Turin. Bei den Italienern erhoffte er sich viele Titelgewinne. Was er damals wohl nicht ahnte, war die famose Entwicklung von Liverpool unter Klopp. Bislang führte er das Team 3 Mal ins Champions-League-Finale und errang 6 Trophäen mit dem Klub. In Turin schaffte Can es derweil nicht, sich einen Stammplatz zu erkämpfen. Er und der damalige Coach Maurizio Sarri lagen einfach nicht auf einer Wellenlänge. Nach anderthalb Jahren ließ er sich zum BVB ausleihen, die ihn im Sommer 2020 auch fest verpflichteten. Insgesamt kam der mittlerweile 28-Jährige für Juventus nur auf 45 Einsätze.

Georginio Wijnaldum

Der Niederländer ist der jüngste Fall eines floppenden LFC-Stars nach einem Auslandswechsel. Trotz Stammplatz bei den Reds verlängerte Wijnaldum seinen Vertrag 2021 nicht. Stattdessen schloss er sich Paris St. Germain an und kassierte ein üppiges Handgeld sowie ein stattliches Gehalt von 10 Mio. € pro Jahr. Durchsetzen konnte er sich im Starensemble von PSG bislang aber nicht. In der abgelaufenen Saison kam er in 38 Einsätzen satte 16 Mal von der Bank. Seine magere Bilanz: 3 Tore, 3 Assists. Vom Online-Portal French Football News wurde er vor kurzem zum Flop des Jahres in der Ligue 1 (alle Ligue 1 Wetten) gewählt.

Haben die abfallenden Leistungen mit Jürgen Klopp zu tun? Der Erfolgs-Coach ist bekannt dafür, das Maximum aus seinen Spielern herauszuholen. Bereits in seiner Zeit als BVB-Coach mussten einige Akteure einen Karriere-Knick nach einem Wechsel hinnehmen. Prominente Beispiele dafür sind Mario Götze, Shinji Kagawa, Nuri Sahin, Lucas Barrios und Kevin Großkreutz.

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