Auba-Nachfolger Batshuayi beim BVB: Batmans langer Schatten…

Auba-Nachfolger Batshuayi beim BVB: Batmans langer Schatten…

Am letzten Transfertrag holte Borussia Dortmund den belgischen Stürmer Michy Batshuayi vom FC Chelsea auf Leih-Basis in die Bundesliga. Der Angreifer pflegt – wie der zum FC Arsenal abgewanderte Pierre-Emerick Aubameyang – ein schrilles, extravagantes Image. Eine Soforthilfe für die schwächelnden Dortmunder ist er allenfalls bedingt.

Einen „Aubameyang-Klon mit Netto-Torgarantie“, so nannte das Portal Web.de am Donnerstag den Dortmunder Neuzugang Michy Batshuayi. Der 24-jährige Belgier kommt auf Leih-Basis vom FC Chelsea zum BVB.

BVB: Auf „Batman“ Aubameyang folgt „Batsman“ Batshuayi

Seine heikle Mission: Der selbst ernannte „Batsman“ soll bei Borussia Dortmund die Nachfolge von Pierre-Emerick Aubameyang antreten. Der Gabuner hatte sich nach verschiedenen Disziplinlosigkeiten und Suspendierung zum FC Arsenal geekelt. Am Ende des Wechsel-Theaters standen für die Dortmunder eine Ablöse von knapp 64 Mio. € und die Ausleihe eines Spielers, der wie sein Vorgänger als Paradiesvogel durchgeht.

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Ob im Batman-Kostüm oder bei Instagram im „SpongeBob“-Schlafanzug von Alicia Keys – Batshuayis Image ist grell und schrill. Fußball spielen lernte er im Park.  Aus der Jugend-Akademie des großen RSC Anderlecht flog er wegen Disziplinlosigkeiten raus. Ähnliche Negativ-Schlagzeilen lieferte Batshuayi auch in der belgischen U21-Nationalmannschaft. Seine Tore bejubelt er – wie Aubameyang – mit purer Akrobatik. Mal ein Salto, mal ein Flickflack, immer spektakulär. Der Spitzname „Batsman“ ist eine Kombination aus seinem Nachnamen und dem Superhelden Batman. Als dessen Bruder im Geiste sah sich auch Pierre-Emerick Aubameyang. Der 28-jährige Stürmer zelebrierte nach Derby-Toren gegen den FC Schalke 04 Jubelarien mit Batman-Maske und T-Shirt. So viel zur Folklore.

Jenseits der Batman-Maske stehen bei Pierre-Emerick Aubameyang gigantische 141 Treffer in 213 Pflichtspielen. Dazu kommen 36 Assists. In der Bundesliga traf „Auba“ in 144 Einsätzen 98-mal, wurde 2017 wurde Bundesliga-Torschützenkönig.

Batshuayi: Pfeilschnell, abschlussstark, aber auch sehr launisch

Batshuayis Bilanz sieht vielversprechend aus. Für den FC Chelsea traf er Wettbewerb übergreifend 19-mal in 53 Spielen. Daraus ergibt sich eine Quote von 93 Spielminuten pro Tor. Er gilt als antrittsschneller, immens starker Finisher. Der beidfüßige, mitunter zu ungestüme Belgier läuft jedoch zu oft in die Abseitsfalle. Zudem hat er Schwächen im Kopfballspiel. Bei Olympique Marseille, das sich seinen Wechsel nach London 2016 mit 39 Mio. € versilbern ließ, gelangen Batshuayi in 78 Spielen 33 Tore. 2017 schoss er den FC Chelsea mit seinem goldenen Tor bei West Bromwich Albion zur englischen Meisterschaft. „Er kann der beste Stürmer von allen sein“, sagt sein belgischer Nationalmannschafts-Kollege Igor de Camargo über ihn, „wenn wer will – was nicht immer der Fall ist.“

Batshuayi: Hoffnungsträger nur bis zum Sommer

Es ist nicht nur die Launenhaftigkeit, die Batshuayi allenfalls bedingt zum Hoffnungsträger macht. In dieser Saison kam er in der Premier League in 12 Spielen zum Zug. Darunter waren lediglich 3 Startelf-Einsätze. 2 Tore erzielte er in der englischen Eliteliga in dieser Spielzeit. 9-mal blieb der Backup-Stürmer ohne Einsatz im Kader. Die Konkurrenz bei den Blues mit Alvaro Morata und Superstar Eden Hazard erwies sich als zu stark. In Dortmund kann und darf man „Batsman“ nicht an den Leistungsdaten eines Pierre-Emerick Aubameyang messen. Viel eher gilt es für ihn, die nicht eben berauschenden Werte seiner verletzt fehlenden Stürmer-Kollegen Andriy Yarmolenko und Maximilian Philipp zu übertreffen. Beide Angreifer kamen in allen 3 Wettbewerben auf 6 Treffer.

Batshuayi kann Yarmolenko vergessen machen, nicht „Auba“!

Dass Batshuayi Borussia Dortmund unter die Top 4 schießt, ist möglich – und bei einer Quote von 1,57 lohnend. Selbst wenn Batshuayi beim BVB einschlägt, wird die Frage nach der Nachfolge von Pierre-Emerick Aubameyang im Sommer zur Wiedervorlage kommen. Der BVB hat für den Belgier keine Kaufoption vereinbart. Der lange Schatten von „Batman“ Aubameyang wird bleiben.

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Mit Gelb prämierter Batman-Jubel gehörte bei Pierre-Emerick Aubameyang (vorn, mit Schiedsrichter Dr. Felix Brych) bei Borussia Dortmund zur Folklore…
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