Atletico Madrid: Wo Geld keine Tore schießt

Atletico Madrid: Wo Geld keine Tore schießt

Atletico Madrid ist sowohl in der spanischen Liga, als auch in den internationalen Wettbewerben nicht dafür bekannt, ein Torfeuerwerk zu zünden. Doch das bedeutet nicht, dass in der Vergangenheit kein Versuch unternommen wurde, dies zu ändern. Wie viel Geld hat Atletico in den letzten Jahren für namenhafte Stürmer ausgegeben? Hat sich das Investment bezahlt gemacht? Wir beantworten alle wichtigen Fragen.

Nach der Saison 2016/2017 wollten die Verantwortlichen von Atletico Madrid reagieren. 70 Tore in 38 LaLiga-Spielen (alle LaLiga-Wetten) reichten nicht aus, um auf voller Linie zu überzeugen. Als Vergleich: Real Madrid traf in derselben Spielzeit 106 Mal. Der FC Barcelona erzielte sogar nochmal 10 Treffer mehr. So wurden in der folgenden Saison 102 Mio. € für neue Stürmer ausgegeben. Diego Costa (66 Mio. €) kehrte vom FC Chelsea in die Hauptstadt zurück, Vitolo kam für 36 Mio. € vom FC Sevilla. Doch keiner der beiden Spieler konnte die Erwartungen erfüllen.

Rückkehr an alte Wirkungsstätte

Diego Costa überzeugte in der Premier League (alle Premier Leauge-Wetten) mit 52 Treffern in 89 Spielen. Doch wieder in Spanien angekommen, ging die Treffsicherheit verloren. Allein durch Verletzungen und Sperren verpasste der inzwischen 31-Järhige in der 1. Saison 9 Spiele und stand lediglich in 15 Ligapartien auf dem Feld. In diesen zeigte sich der Angreifer aber nicht von seiner Schokoladenseite. 3 Treffer – in keiner Spielzeit war der Spanier bis dahin erfolgloser. Das änderte sich eine Saison später. 2 Tore in 16 Spielen waren der absolute Tiefpunkt des „Panther“.

Doch wer behauptet, dass dies eine kostspielige Enttäuschung war, der liegt falsch. Umgerechnet 12 Mio. € zahlten die Colchoneros für ein Tor Vitolos. 3 Treffer in 50 Spielen sind für einen Stürmer ein Leistungsnachweis, den alle Trainer als ungenügend bezeichnen. Auch die Verantwortlichen reagierten bereits nach einer Saison und griffen erneut tief in die Tasche.

Für 70 Mio. €, damaliger Transferrekord Madrids, kam der Franzose Thomas Lemar aus Monaco. Voller Zuversicht ging es in die nächste Spielzeit. Doch auch der 24-Järhige blieb blass. Mit nur 2 Treffern in 31 Ligaspielen fiel die Ausbeute des Nationalspielers noch geringer aus als die Costas. Doch auch dieser „Rekord“ ist in Gefahr. Denn in der laufenden Spielzeit netzte Lemar noch gar nicht ein. Seit 21 Partien ist der Franzose nun ohne eigenes Tor, weitere könnten folgen.

Rekordtransfer

Im Sommer wurde abermals nachgebessert. Dabei ist Nachbessern wohl das falsche Wort. Joao Felix löste Thomas Lemar mit 126 Mio. € als Rekordtransfer ab. Doch ausbezahlt hat sich das bislang nicht. In Portugal traf der 20-Jährige im Schnitt etwa jedes 2. Ligaspiel. Im Dress der Colchoneros in jedem 8. Der Nationalspieler ist noch nicht in Spanien angekommen. Seine Quote ist dennoch besser als die seiner Vorgänger Lemar und Vitolo.

Insgesamt gaben die Colchoneros in 3 Spielzeiten 298 Mio. € für neue Offensivkräfte aus. Zusammengerechnet absolvierten alle 4 Spieler 156 Liga-Spiele und erzielten 14 Tore. Somit lässt sich Atletico ein Tor sehr viel kosten. Rund 21,3 Mio. € mussten damit bisher auf den Tisch gelegt werden, damit der Ball einmal im Tor landet – eine beachtliche Summe, die die meisten Vereine nicht einmal in einen Spieler investieren. Aber die Spanier haben noch eine Rückrunde Zeit, diese Bilanz halbwegs zu verbessern.

Kehrte zu Atletico Madrid zurück, bisher mit wenig Erfolg – Diego Costa

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