Atlético, BVB, Juventus und Co.: Diese Top-Klubs stiegen ab

Atlético, BVB, Juventus und Co.: Diese Top-Klubs stiegen ab

In der Bundesliga droht mit dem Hamburger SV dem letzten, nie abgestiegenen Gründungsmitglied der Sturz in Liga 2. Der HSV stünde bei einem Abstieg nicht allein. In Europas Top-Ligen erlitten schon ganz andere Top-Klubs dieses sportliche Schicksal. Ein Abstiegs-Check.

Abstiege von Großklubs vollzogen sich fast immer unter größtem medialem Donnerwetter. Italiens Fußball-Bibel Gazzetta dello Sport wusste um den historischen Moment. Den Zwangsabstieg von Rekordmeister Juventus Turin kommentierte die auf rosa Papier gedruckte Sportzeitung im Juli 2006 so: „Italiens Fußball wird nie nicht mehr derselbe sein. Es ist ein harter Schlag, ein Erdbeben in der Serie A.“

Italien

Ausgerechnet die alte Dame war als amtierender Meister in der WM-Saison 2005/2006 des „strukturellen Sportbetrugs“ überführt worden. Gekaufte und manipulierte Spiele ermöglichten Juventus die Meisterschaften 2005 und 2006. Die Folge: Zwangsabstieg und Aberkennung beider Meistertitel. Der Scudetto 2006 ging am grünen Tisch an Inter Mailand. Die Nerazzurri dürfen sich seitdem rühmen, einziges italienisches Top-Team ohne Abstieg aus der Serie A zu sein.

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Deutschland

Den ersten Meister der Bundesliga-Ära ereilte 1998 der Abstieg. Der 1. FC Köln musste ausgerechnet zum 50. Vereinsgeburtstag zweitklassig firmieren. Ein bis heute unerreichtes „Kunststück“ lieferte der 1. FC Nürnberg. Der Club stieg 1969 als Meister ab. Borussia Dortmund wurde 5-mal Deutscher Meister in der Bundesliga. Den Absturz in die damals zweitklassige Regionalliga West gab es lange vorher. Der BVB musste 1971/72, u. a. nach dem Verkauf der Europacup-Heroen Sigi Held und Reinhold Wosab, als 17. der Tabelle runter. Letztes „Opfer“ unter den Bundesliga-Meistern war 2016 der 3-malige Titelträger VfB Stuttgart.

England

Wer Manchester City dieser Tage durch die Premier League marschieren sieht, glaubt nicht mehr an schlechte Zeiten beim Scheichklub. Dabei waren die Citizens lange Zeit ein Synonym für eine Fahrstuhl-Mannschaft. 1998 stürzen sie sogar in Liga 3 ab. Die Abstiege aus der Premier League gab es 2001 und 2003. Stadtrivale und Rekordmeister Manchester United hat den Abstieg 1974 als Makel in der Vereinschronik. Der 18-fache englische Meister FC Liverpool spielte ab 1960 2 Jahre in der Second Division.

Frankreich

Rekordmeister der Ligue 1 ist immer noch der AS St. Etienne. „ASSE“ holte 10-mal den Titel. Der Verein, der Stars wie Pierre-Emerick Aubameyang, Roger Milla und Michel Platini hervorbrachte, stieg bereits 5-mal aus der höchsten französischen Liga ab, zuletzt 2001. Olympique Marseille musste 1993 als amtierender Champions-League-Sieger die Segel streichen. OM und sein schillernder Präsident Bernard Tapie (74) stürzten über eine Bestechungsaffäre.

Spanien

Von den großen Klubs in La Liga (Alle Wetten zur Primera Division)  gingen mit Deportivo La Coruna und Atlético Madrid Meister der letzten 2 Dekaden runter. Deportivo – spanischer Titelträger des Jahres 2000 – stieg 2011 ab. Bei Atlético ging es 1999/2000 dramatisch zu. Der mächtige Vereinsboss Jesus Gil y Gil († 2004) wurde während der Saison verhaftet. Rund um das Estadio Vicente Caldéron regierte das pure Chaos. Die spanische Presse erklärte den hoch verschuldeten Verein sogar für tot. 2002 gab es die Wiederauferstehung.

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Für den 1. FC Köln und seine Stars Toni Polster und Dirk Schuster ging es 1998 abwärts…
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