AS Monaco: Diese Stars entsprangen der eigenen Talentschmiede

AS Monaco: Diese Stars entsprangen der eigenen Talentschmiede

Der AS Monaco ist aktuell in aller Munde. Die Monegassen führen die Tabelle der Ligue 1 an und stehen im Halbfinale der Champions League. Dabei setzt der Klub nicht ausschließlich auf teure Stars, sondern vermehrt auf junge, aufstrebende Talente. Bereits in der Vergangenheit entsprangen viele große Fußballer der ausgezeichneten Jugendakademie des Vereins aus dem Fürstentum.

Kylian Mbappé (18 Jahre) und Almamy Touré (20) sind 2 Spieler aus dem Kader des AS Monaco, die aus der eigenen Jugend des Klubs stammen. Sie sorgen im Team von Trainer Leonardo Jardim für viel Furore. Vor allem Stürmer Mbappé steht längst auf den Einkaufszetteln der großen europäischen Klubs. Im Winter soll Manchester United für den Youngster, der bereits 22 Saisontore erzielte, mit einem Angebot über € 105 Mio. abgeblitzt sein. Sein Weg zum Star scheint vorprogrammiert.

In Monaco sind es die Verantwortlichen und die Fans gewohnt, dass Spieler aus der eigenen Jugendakademie anderorts für viel Beachtung und Begehren sorgen. Die AS-Talentschmiede ist bekannt für seine hervorragende Arbeit. Bereits in der Vergangenheit bildete der Klub viele Spieler aus, die im Nachhinein eine hohe Ablösesumme generierten und eine glanzvolle Karriere hinlegten.

Folgende bekannte Spieler, die noch aktiv sind, entstammen der eigenen Jugend des AS Monaco:

Layvin Kurzawa: Der Linksverteidiger steht bei Paris St. Germain unter Vertrag und absolvierte bereits 7 Länderspiele für Frankreich. 2015 wechselte er für € 25 Mio. aus dem Fürstentum in die Hauptstadt.

Nicolas N`Koulou: Der Kameruner schaffte zur Saison 2008/09 den Sprung aus der AS-Jugend zu den Profis. Über Olympique Marseille wechselte er im Sommer 2016 zu Olympique Lyon. Er lief bislang 72 Mal für sein Heimatland auf.

Sebastien Squillaci: Der Oldie entstammt ebenfalls der AS-Jugend und lief bis 2006 für den Klub auf. Seine weiteren Stationen waren Olympique Lyon, FC Sevilla und FC Arsenal. Er lässt seine Karriere aktuell beim SC Bastia ausklingen. Für die Equipe Tricolore absolvierte er 21 Einsätze.

Nampalys Mendy: Der Mittelfeld-Spieler debütierte im April 2010 für den AS Monaco. Nach einem Abstecher zum OGC Nizza (2013) wechselte er in der vergangenen Saison für € 15,5 Mio. in die Premier League zu Leicester City. Bislang kam er „nur“ für die Junioren-Auswahlteams der Franzosen zum Einsatz.

Yannick Carrasco: Der 23-Jährige ist mittlerweile ein Leistungsträger bei Atletico Madrid und auf dem Transfermarkt heiß begehrt. 2012/13 rückte er aus der Jugend in den Kader der Monegassen, bevor er 2015 nach Spanien wechselte. Für Belgien lief er bislang 17 Mal auf.

Anthony Martial: Er ist bislang das beste Beispiel, wie lohnenswert die AS-Jugendakademie ist. 2015 spülte sein Transfer zu Manchester United € 50 Mio. in die Kasse. Die Summe könnte aufgrund von diversen Bonuszahlungen noch anwachsen.

Thierry Henry lief 105 Mal für den AS Monaco auf.

Diese ehemaligen Stars wurden beim AS Monaco ausgebildet:

Thierry Henry: Er ist wohl der größte Star, den der Klub bislang hervorgebracht hat. 1994 debütierte er für den Klub, anschließend wurde er beim FC Arsenal zum Weltstar. Zudem spielte er noch für Juventus Turin, den FC Barcelona und New York Red Bull.

Lilian Thuram: Der Abwehrspieler wurde einst von Arsene Wenger aus der Jugend zu den Profis berufen. Beim AC Parma und Juventus Turin entwickelte er sich zu einem der besten Verteidiger der Welt. In Barcelona beendete er schließlich seine erfolgreiche Karriere.

Emmanuel Petit: Er gewann zusammen mit Henry und Thuram den WM- und den EM-Titel mit Frankreich. Auch er wurde von Wenger zum Profi gemacht und später von der Trainerlegende zum FC Arsenal gelockt. Barcelona und Chelsea waren seine weiteren Stationen.

David Trézéguet: Zusammen mit Henry bildete er in jungen Jahren ein gefährliches Sturmduo. Bei Juventus Turin wurde er im Anschluss zur Legende (171 Tore). Spielte später u. a. für River Plate und Newell´s Old Boys in seinem Geburtsland Argentinien.

Philippe Christanval: Der Verteidiger galt als eines der größten Versprechen des französischen Fußballs. Verletzungen verhinderten allerdings eine Welt-Karriere. Neben Monaco spielte er noch für Barcelona, Marseille und Fulham.

Die folgenden ehemaligen Spieler entstammen zwar nicht direkt der AS-Jugend, schafften aber in jungen Jahren den Durchbruch beim Klub:

Youri Djorkaeff (1990-1995), Jérome Rothen (2001-2004), Willy Sagnol (1997-2000), Sonny Anderson (1994-1997), Maicon (2004-2006), Emmanuel Adebayor (2003-2006), Rafael Marquez (1999-2003), Viktor Ikpeba (1993-1999) und John Arne Riise (1998-2001).

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