Wenger-Rücktritt: Das Ende einer erfolgreichen Ära

Wenger-Rücktritt: Das Ende einer erfolgreichen Ära

Der 20. April 2018 wird in die Geschichte des FC Arsenal eingehen. Nach 22 Jahren Amtszeit verkündete Arsene Wenger sein Ende bei den Gunners nach der laufenden Saison. Viele Fans fassen diese Entscheidung mit Freude auf, doch der Erfolg und der Einfluss des Franzosen sind unbestritten. Der Wenger-Rücktritt bietet für Arsenal die Chance für einen Neustart, ist allerdings auch mit einem Risiko behaftet.

Es ist amtlich: Arsene Wenger ist nur noch bis Saisonende Trainer des FC Arsenal. Der 68-Jährige wird den Klub nach 22 Jahren verlassen. Das gab der Verein in einer Pressemitteilung bekannt. Damit kommt Wenger den Aufforderungen vieler Fans nach, die sich einen Wechsel auf dem Trainerposten gewünscht hatten.

Für einige Anhänger und Experten kommt der Rücktritt des Franzosen ein paar Jahre zu spät. Arsenal konnte in den vergangenen Spielzeiten nicht an die großen Erfolge und den atemberaubenden Fußball aus Wengers erster Amtsdekade anknüpfen. Trotzdem hat er den Verein geprägt wie kein anderer Trainer vor ihm.

Zahlreiche Titel

Insgesamt gewann Arsene Wenger mit den Gunners bislang 16 Titel. 3 Mal führte er den Klub zur Meisterschaft (1998, 2002, 2004), 7 Mal gelang der Triumph im FA Cup (1998, 2002, 2003, 2005, 2014, 2015, 2017) und 6 Mal wurde der Superpokal errungen (1999, 2000, 2003, 2005, 2016, 2017).

Unter Wenger blieb Arsenal 2003/04 eine ganze Saison in der Liga ohne Niederlage.

Darüber hinaus wurden die Gunners unter seiner Regie 6 Mal Vizemeister, erreichten 2006 das Finale der Champions League (alle Champions League Wetten), im Jahr 2000 das Endspiel des UEFA-Cups und standen 6 weitere Male in einem Finale eines englischen Pokalspiels.

In diesem Jahr steht Arsenal im Halbfinale der Europa League gegen Atletico Madrid. Ein weiterer Titel – der erste europäische – wäre die Krönung seiner Amtszeit.

Zahlreiche Stars entwickelt

Bevor Wenger zum FC Arsenal kam, war der Klub für seinen defensiven und selten mitreißenden Spielstil bekannt. Das änderte sich auf Anhieb unter der Regie des Franzosen. Er formte aus den Londonern ein Team, das stets offensiv auftritt und vor allem in den ersten 10 Wenger-Jahren für seinen atemberaubenden One-Touch-Football bekannt war.

Spieler wie Thierry Henry, Cesc Fabregas, Ashley Cole, Robin van Persie, Hector Bellerin, Fredrik Ljunbgerg, Alexandre Song und Nicolas Anelka kamen in jungen Jahren zu Wenger und reiften unter ihm zu Stars. Andere Akteure wie Sol Campbell, Marc Overmars, Patrick Vieira, Dennis Bergkamp, Robert Pires oder Alexander Hleb erreichten dank Wenger das nächste Level – oftmals Weltklasse. Es ist schon bezeichnend, dass einige von den genannten Akteuren entweder vor oder nach Wenger nie (wieder) ihr Potential abrufen konnten.

Das Gunners-Risiko

Seinem Spielstil blieb Wenger stets treu. Auch seine Transfers verliefen lange Zeit nach dem gleichen Schema. Der 62-Jährige setzte immer auf junge, entwicklungsfähige Spieler für vergleichsweise wenig Geld, die er zu Stars formen wollte. Das gelang in den letzten Jahren nicht wie gewünscht, weshalb die Resultate ausblieben und Arsenal den Anschluss an die Big-Spender (allen voran Man City) der Premier League (alle Premier League Wetten) verlor. Die Kritik am Straßburger wurde immer lauter.

In der neuen Saison wird sich zeigen, ob ein neuer Trainer dem Klub neues Leben einhauchen und zu neuen Erfolgen führen kann. Das Erbe von Wenger ist riesig. Wie schnell ein Trainer in den Fußspuren seines Vorgängers versinken kann, hat der Fall David Moyes bei Manchester United gezeigt. Auch 5 Jahre nach dem Abschied von Sir Alex Ferguson sind die Red Devils noch längst nicht wieder auf dem Level, wo der Schotte den Klub einst hinführte.

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