FC Arsenal: Die Länderspielpause kommt für die Gunners ungelegen

FC Arsenal: Die Länderspielpause kommt für die Gunners ungelegen

Wettbewerbsübergreifend 9 Siege in Folge: Der FC Arsenal befindet sich aktuell in absoluter Topform. Und bei den Gunners stimmen nicht nur die Ergebnisse. Die Mannschaft von Trainer Uni Emery zeigt sehenswerten Offensivfußball und zaubert wie in den erfolgreichsten Zeiten. Bemerkenswert: Bei 6 der 9 jüngsten Siege erzielte Arsenal 3 oder mehr Tore!

Beim Erfolg in Fulham gelangen den Gunners sogar 5 Treffer (5:1). Durch die Siegesserie rückte Arsenal in der Premier League auf Platz 4 vor und hat nur noch 2 Zähler Rückstand auf das Spitzentrio Manchester City, FC Chelsea und FC Liverpool. Am liebsten hätte Arsenal in dieser Woche direkt wieder gespielt, um die Serie fortzusetzen. Aber dem 13-maligen englischen Meister kommt die Länderspielpause in die Quere. Erst am Montag, 22. Oktober (ab 21:00 Uhr), geht es mit der Ligapartie gegen Leicester City weiter.

Kein Meistertitel seit „perfekter Saison“

Wenn Arsenal auch nach der Länderspielpause im Flow bleibt, könnte es tatsächlich mal wieder möglich sein, um den Titel mitzuspielen. Seit der „perfekten Saison“ 2003/04, in der Arsenal mit Torhüter Jens Lehmann zwischen den Pfosten keine einzige Niederlage hinnehmen musste (26 Siege, 12 Remis) und mit 11 Punkten Vorsprung Meister wurde, warten die Gunners auf den 14. Titelgewinn.

In den letzten beiden Spielzeiten musste sich Arsenal sogar mit den Tabellenplätzen 5 und 6 zufrieden geben und verpasste damit die Qualifikation für die Champions League. Das Erreichen der Königsklasse sollte in der laufenden Spielzeit auf jeden Fall das Minimalziel des FC Arsenal sein.

Lacazette und Aubameyang begeistern

Dass es derzeit so gut für Arsenal läuft, liegt auch an den starken Leistungen des Sturmduos Alexandre Lacazette und Pierre-Emerick Aubameyang. Die beiden Torjäger erzielten 8 der bisherigen 19 Saisontore der Gunners. Beim jüngsten 5:1 in Fulham erwischten beide einen Sahnetag und schnürten jeweils einen Doppelpack. Bei Aubameyang kann man also sagen, dass er genau da weitermacht, wo er beim BVB aufgehört hat.

Seit seinem Wechsel von Dortmund nach London im Januar traf Aubameyang in 23 Partien 16 Mal für Arsenal und bereitete darüber hinaus 5 Tore vor. 21 Torbeteiligungen in 23 Begegnungen können sich definitiv sehen lassen. Aber auch die Bilanz von Lacazette im Gunners-Trikot ist ordentlich. Mit 22 Toren und 8 Assists in 49 Spielen bewies er, dass sich seine Verpflichtung im Sommer 2017 gelohnt hat. Es scheint bereits so, als ob sich Aubameyang und Lacazette auf dem Platz blind verstehen. Dass beide gebürtig aus Frankreich kommen und es daher keine Sprachbarriere gibt, spielt dabei sicher auch eine Rolle.

Nach der Länderspielpause will der FC Arsenal am 22. Oktober gegen Leicester City den 10. Pflichtspielsieg in Folge einfahren – bestenfalls wieder mit einem Torspektakel. Die Gunners erzielen erneut 3 oder mehr Tore, Quote 2.35! Wenn die Emery-Truppe es auch schafft, gegen die direkten Konkurrenten an die Leistungen in den letzten Wochen anzuknüpfen, kann Arsenal im Titelrennen ein Wörtchen mitreden. Der FC Arsenal wird Meister, Quote 41.00!

Mkhitaryan, Aubameyang, Torjubel
Früher BVB, heute Arsenal London: Henrikh Mkhitaryan (links) und Pierre-Emerick Aubameyang.
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