Arsenal London: Frankfurt der Sargnagel für Emery

Arsenal London: Frankfurt der Sargnagel für Emery

Das 7. Spiel war eines zu viel. Nach der 1:2-Heimniederlage in der Europa League gegen Eintracht Frankfurt hat sich Arsenal London von Unai Emery getrennt. In der Premier League stehen die Gunners unter ferner liefen nur auf Rang 8. Obwohl die Mannschaft im Sommer kostspielig verstärkt wurde, scheint eine Rückkehr in die Champions League schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison nur noch schwer möglich.

8 Zähler Rückstand auf Platz 4

Nach nur 13 Spieltagen sind die prestigeträchtigen Fleischtöpfe der Königsklasse schon fast außer Reichweite. Momentan steht der FC Chelsea auf dem begehrten 4. Platz, dahinter klafft mit 7 Zählern Abstand zu den Wolverhampton Wanderers auf Rang 5 schon eine gewaltige Lücke. Die Wanderers führen das breite Mittelfeld an, zu dem ungewollt auch Arsenal London zählt. Der Start in die Saison war den Gunners mit 15 Punkten aus den ersten 8 Spielen und 3 Siegen in der Europa League noch geglückt. Zuletzt aber war reichlich Sand im Getriebe. In der Premier League sammelte die Elf aus Nord-London in den vergangenen 5 Partien nur 2 Zähler, die letzten beiden Spiele im Europapokal wurden ebenfalls nicht gewonnen. Zu den sportlichen Problemen gesellten sich interne Zwistigkeiten wie der Ärger um Ex-Kapitän Granit Xhaka mit den Fans oder die wiederholten Nicht-Berücksichtigungen von Mesut Özil, obwohl das Offensivspiel der Gunners sichtlich lahmte.

Nicht besser als Wenger

Emery bekam das brodelnde Fass nicht mehr in den Griff. Die Ergebnisse genügten den Ansprüchen des 13-maligen englischen Meisters nicht. In Paris bei PSG holte der Spanier noch 2,42 Zähler pro Spiel. Während seiner 16 Monate in London kam er im Schnitt nur auf 1.85 Punkte. Auch gegenüber Arsene Wenger, der den Verein 22 Jahre lang coachte und dessen Nachfolge Emery im Sommer 2018 antrat, ist keine Weiterentwicklung zu erkennen. Wenger kam in seiner letzten Spielzeit auf 1,77 Punkte pro Partie. Emerys Statistik liest sich somit kaum besser, obwohl er vor der Saison stolze 150 Mio. Euro in den Kader pumpen durfte.

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Klub-Ikone Ljungberg am Ruder

Vorerst hat Co-Trainer Freddie Ljungberg das Training übernommen. Der Schwede lief 326 Mal für die Gunners auf und gewann mit dem Verein 2002 und 2004 die Premier League. Eine langfristige Lösung soll der Schwede aber nicht werden. Nach Klub-Angaben ist die Suche nach einem Nachfolger schon in vollem Gange. Laut „Sky Sports“ hatte der Verein bereits Kontakt zum ehemaligen Juventus-Trainer Massimiliano Allegri. Er ist momentan vereinslos. Der „Telegraph“ vermeldet, dass Mikel Arteta ein weiterer Kandidat sein soll. Der Spanier ist aktuell Co-Trainer bei Manchester City und hat als ehemaliger Arsenal-Kapitän eine Verbindung zum Verein.

Die Fans von Arsenal London hatten eine klare Meinung zu Unai Emery.
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