Arp, Draxler, Sahin: Der schmale Grat für Teenie-Torschützen der Bundesliga

Arp, Draxler, Sahin: Der schmale Grat für Teenie-Torschützen der Bundesliga

Seit letztem Samstag ist Sturm-Juwel Jann-Fiete Arp mit 17 Jahren 9 Monaten und 22 Tagen der jüngste Bundesliga-Torschütze des Hamburger SV. Damit steht der U17-Nationalspieler in einer Reihe mit Spielern, die als Teenager in den Orbit des Bundesliga-Universums geschossen wurden. Sie wurden entweder zu Superstars oder Mitläufern. 

Das ist typisch Hamburg. Obwohl das 1:2 bei Hertha BSC, mit dem Jann-Fiete Arp zum jüngsten Bundesliga-Torschützen des HSV avancierte, nur Ergebniskosmetik war, überschlugen sich die Gazetten. „Uns Fiete“, so wurde der U17-Nationalspieler bei aller gebotenen Voreiligkeit vom Boulevard getauft.

Die Parallele gilt natürlich „Uns Uwe“. Ein gewisser Uwe Seeler, Ur-Hamburger und HSV-Idol, erzielte am 29. August 1954 gegen den VfB Oldenburg im zarten Alter von 17 Jahren, 9 Monaten und 24 Tagen sein erstes Pflichtspieltor für die Hanseaten. Seeler blickt wohlwollend auf den jungen Arp und warnt. „Verheizt mir den Fiete nicht! Ich habe gehört, dass er ein feiner Bursche sein soll, der keine Flausen im Kopf hat“, erklärte der Vize-Weltmeister von 1966 am Mittwoch in Fußball BILD, „trotzdem ist es ein schwieriger Spagat für Trainer Gisdol, Fiete behutsam aufzubauen.“ Die Quote für einen HSV-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart liegt bei 2,35.

Teenie-Torschützen: Bloß nicht abheben!

Trotz Medien-Rummel und Riesen-Erwartungen der Fans auf dem Teppich zu bleiben, das gelang nicht allen Teenie-Torschützen der Bundesliga. Andere, wie Oliver Burke, konnten sich schlichtweg nicht durchsetzen. Der Schotte wurde mit 19 Jahren, 5 Monaten und 8 Tagen jüngster BL-Schütze von RB Leipzig. Das 1:1 beim 1. FC Köln am 5. Spieltag der letzten Saison blieb das einzige BL-Tor für Burke. Er ging nach nur einem Jahr in Leipzig zurück auf die Insel, kickt nun in der Premier League bei West Bromwich Albion.

Gladbachs Teenie-Torschütze endete in Italiens 4. Liga

Noch schneller in Vergessenheit geriet Mönchengladbachs Tor-Youngster Marco Villa (heute 39). Er bestritt nur 35 BL-Spiele, davon 26 als Einwechselspieler. Mit 34 Jahren beendete er bei San Nicolo in Italiens 4. Liga (!) seine Karriere.

Schalkes jüngster Knipser Julian Draxler, Freiburgs Matthias Ginter, der Mainzer Rekordhalter André Schürrle und Kölns Pierre Littbarski, der mit 18 Jahren, 4 Monaten und 24 Tagen zum ersten Mal einnetze, krönten ihre Karriere mit dem Weltmeister-Titel. Schon heute eine Klublegende bei Borussia Dortmund: Nuri Sahin. Mit 17 Jahren, 2 Monaten und 21 Tagen ist der Deutsch-Türke bis heute jüngster Schütze des BVB. Der heute 29-Jährige wurde Deutscher Meister mit den Dortmundern, spanischer Meister mit Real Madrid und niederländischer Cupsieger mit Feyenoord.

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Wenigstens in Hessen eine Legende ist Walter Bechthold. Der schussgewaltige Mittelfeldspieler wurde 1965 mit 18 Jahren, 3 Monaten und 26 Tagen der jüngste Torschütze von Eintracht Frankfurt im „Oberhaus“. Mit Darmstadt 98 stieg er 1978 in die Bundesliga auf.

Santa Cruz wurde in München zum Hit

Bayern Münchens jüngster Torschütze aller Zeiten heißt Roque Santa Cruz. Der Stürmer aus Paraguay traf erstmals mit 18 Jahren und 12 Tagen für die Münchner. Weitere 30 BL-Tore, der CL-Sieg 2001 sowie 5 Meistertitel und 4 Pokalsiege folgten. Die Band Sportfreunde Stiller nahm 2004 mit dem Publikumsliebling sogar einen Song auf. Der sinnige Titel: „Ich, Roque“.

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Oliver Burke wurde bei RB Leipzig nicht glücklich.
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