Mega-Strafe für Turan: Willkommen in der Rüpel-Fraktion

Mega-Strafe für Turan: Willkommen in der Rüpel-Fraktion

Jeder Trainer freut sich über einen Aggressive-Leader im Team. Arda Turan hat diesen Begriff wohl etwas zu wörtlich genommen. Für eine Tätlichkeit zog man den den 100-maligen Nationalspieler von Basaksehir für sage und schreibe 16 Spiele aus dem Verkehr – eine Rekordsperre in der Türkei!

Was ein Spieler für eine solche Horror-Strafe anstellen muss? Den Schiedsrichter-Assistenten mit beiden Armen wegstoßen, anschließend mit der Faust drohen und noch ein paar wüste Beschimpfungen hinterher schieben. Die Rote Karte für Arda Turan sowie das 1:1 gegen Sivasspor bedeuten für den Hauptstadtklub nicht bloß einen Rückschlag im Meisterschaftsrennen, wo 2 Spieltage vor dem Saisonende noch immer 4 Teams den Titel (alle Süper Lig-Wetten) holen können.

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Sattes Vorstrafen-Register

Der bis Juni 2020 vom FC Barcelona ausgeliehene Mittelfeldmann wird darüber hinaus für über 3 Monate ausfallen. Also fast die kompletten Hinrunde der Saison 2018/19. Sind damit Turans Tage in der Heimat gezählt? Basaksehir will zunächst Protest einlegen und hält eine Sperre von maximal 8 Partien für angemessen. Allzu große Hoffnungen, das angelegte Strafmaß zu reduzieren, kann sich der aktuelle Vizemeister wohl nicht machen.

Im Fall Arda Turan (10 Spiele für den Angriff und jeweils 3 für Beschimpfung sowie Bedrohung des Linienrichters) griff der türkische Fußballverband auch auf Grund einiger Ausraster außerhalb des Platzes so hart durch. Mehrmals hatte sich der 31-Jährige mit Reportern in die Haare bekommen. Zu seinem Heißsporn-Image trug außerdem ein Schuhwurf im Trikot von Atletico Madrid im Pokalspiel gegen den FC Barcelona (3:2) bei, der 2015 ohne Folgen für Turan geblieben war.

Diese „Bad Boys“ wurden noch länger gesperrt

Spätestens jetzt hat sich der Türkei-Star in die Fraktion der größten Fußball-Rüpel vorgearbeitet. Zum Vergleich: Sein ehemaliger Barca-Mitspieler Luis Suarez bekam für die legendäre Beiß-Attacke – damals beim FC Liverpool – erst eine 10 Spiele-Sperre abgebrummt. Später als Wiederholungstäter (bei der WM 2014 gegen Italiens Giorgio Chiellini) noch einmal 9 Partien. Für ähnliche Tätlichkeiten wurden 4 Spieler noch härter bestraft:

Levan Kobiaschwili (Hertha BSC): 6 Monate Sperre für einen Angriff auf Schiedsrichter Wolfgang Stark

Brandao (SC Bastia): 6 Monate Sperre plus einen Monat Haft für einen Kopfstoß gegen Thiago Motta 

David Navarro (FC Valencia): 7 Monate Sperre für eine Prügelei im Champions League-Achtelfinale gegen Inter Mailand (0:0)

Eric Cantona (Manchester United): 8 Monate für einen Kung Fu-Tritt gegen einen Fan von Crystal Palace.

Der legendäre Ausraster im Januar 1995 – Reue zeigt Eric Cantona bis heute nicht.

Anmerkung der bwin Redaktion: Diego Maradona, Mark Bosnich oder Rio Ferdinand haben zwar noch längere Sperren erhalten. Dabei handelte es sich allerdings um Skandale außerhalb des Platzes.

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