Saisonstart in der Eredivisie: Ajax gilt es zu schlagen

Saisonstart in der Eredivisie: Ajax gilt es zu schlagen

2 Wochen vor Beginn der Bundesliga endet die Sommerpause in Holland. Die Eredivisie geht in ihre 64. Spielzeit. Die bwin News Redaktion wirft einen Blick voraus, nennt Meisterschafts- und Abstiegskandidaten und liefert wissenswerte Infos über die höchste Spielklasse im Nachbarland.

Bevor der erste Anstoß der neuen Saison in der Eredivisie (alle Eredivisie Wetten) erfolgt ist, steht bei Fans, Experten und Buchmachern fest: Ajax Amsterdam bleibt das Team, welches im Kampf um die Meisterschaft zu besiegen ist. Diesen Standpunkt untermauerte die Mannschaft von Trainer Erik ten Hag am vergangenen Wochenende, als der amtierende Champion die PSV Eindhoven im Supercup mit 2:0 bezwang. Der größte nationale Konkurrent hatte (abermals) das Nachsehen.

Ist Ajax schwächer geworden?

Wer geglaubt hat, dass Ajax nach den furiosen Auftritten in der letztjährigen Champions League-Saison auseinanderbrechen würde, der wurde bislang enttäuscht. Einzig die beiden hochtalentierten Youngster Matthijs de Ligt (Juventus) und Frenkie de Jong (Barcelona) verließen als Stammspieler den Klub. Dafür nahm Ajax satte 160 Mio. € ein. Ein Teil davon (ca. 45 Mio. €) wurde in Quincy Promes, Edson Alvarez, Razvan Marin, Lisandro Martinez und Kik Pierie reinvestiert. Bis zur Schließung des Transferfensters könnten zwar noch Leistungsträger (Hakim Ziyech) den Verein verlassen, aber Stand jetzt ist Amsterdam auch in der neuen Saison das Maß aller Dinge. Die bwin Bookies vergeben Quote 1.50 für eine erfolgreiche Titelverteidigung. Einzig der PSV Eindhoven (Quote 2.40) wird eine realistische Chance auf Platz 1 eingeräumt, alle anderen Klubs benötigen ein großes Fußballwunder, um die Meisterschaft zu gewinnen.

Aufsteiger ist der große Underdog

So groß Ajax als Titelfavorit gehandelt wird, so deutlich wird dem FC Emmen der Abstieg vorhergesagt. Der Klub aus der Nähe der deutschen Grenze spielt das erste Mal in der 94-jährigen Vereinsgeschichte in der höchsten holländischen Spielklasse. Als großer Außenseiter geht der FCE ins Rennen. Der Kader hat lediglich einen Gesamtmarktwert in Höhe von 9,3 Mio. €. Bekannte Namen sucht man im Aufgebot des Aufsteigers vergeblich. Kein Spieler kratzt am Marktwert von einer Mio. €. Der Klassenerhalt des Vereins wäre eine noch größere Sensation als der Sprung in die Eredivisie. Auch dem KRC Waalwijk wird im Kampf um den Ligaverbleib eine schwierige Saison prognostiziert.

Ajax und PSV spielen in eigener Liga

Mit De Ligt, De Jong sowie Luuk de Jong von der PSV verließen 3 Stars die holländische Liga. Auf der Gegenseite wurden mit Promes ein niederländischer Nationalspieler und mit Bruma sowie Timo Baumgartl (beide Eindhoven) 2 Akteure aus Deutschland in die Eredivisie gelotst. Einkäufe von großen Stars sucht man aber vergebens. Die 18 Klubs nahmen durch Spielerverkäufe zwar 252,48 Mio. € ein, die Ausgaben für neues Personal betrugen bislang aber nur 89,89 Mio. €. Knapp die Hälfte der 18 Vereine – Den Haag, Alkmaar, Feyenoord, Sittard, Almelo, Waalwijk, Sparta, Twente – verpflichteten ausnahmslos ablösefreie Akteure. Ajax (56,2 Mio.) und Eindhoven (27 Mio. €) führen das Ausgabenranking an, generierten mit 181, 75 Mio. € bzw. 25,85 Mio. € allerdings auch die höchsten Einnahmen. Allein an diesen Summen lässt sich erkennen, dass die beiden Klubs in einer eigenen Liga spielen und den Titel wieder unter sich ausmachen werden.

Matthijs de Ligt (l.) und Frenkie de Jong stehen nicht mehr bei Ajax Amsterdam unter Vertrag.

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