Russland: Zenit kann im Titelrennen für Vorentscheidung sorgen

Russland: Zenit kann im Titelrennen für Vorentscheidung sorgen

Spitzenspiel in der Premjer Liga. Am 22. Spieltag empfängt Verfolger Lokomotive Moskau Tabellenführer Zenit St. Petersburg. Mit einem Sieg könnten die Gäste ihren Vorsprung auf den amtierenden Meister auf bereits 9 Punkte ausbauen. In diesem Duell lastet der Druck des Gewinnenmüssens ganz klar beim Team von Benedikt Höwedes.

Lokomotive Moskau ist in Russland aktuell die Mannschaft der Stunde. Der amtierende Champion holte aus den vergangenen 5 Spielen 13 Punkte und hat sich damit auf Platz 2 der Premjer Liga (alle Premjer Liga Wetten) vorgekämpft. Soweit oben platziert waren die Hauptstädter in dieser Saison lediglich am 13. Spieltag. Der Rückstand auf Tabellenführer Zenit St. Petersburg kann mit einem Sieg im Spitzenspiel auf 3 Punkte verkürzt werden – oder eben bei einer Niederlage auf 9 Zähler anwachsen. 8 Spieltage vor Saisonende würde Szenario 2 das Aus für die Lokomotive-Titelträume bedeuten.

Lokomotive will Hinspiel-Revanche

Erst seit dem 2. März rollt in Russland nach der Winterpause wieder der Ball. Mit einem 2:2 gegen Samara erhielt die Aufholjagd der Hauptstädter direkt einen Dämpfer. Es folgten allerdings 3 Siege in Serie – jeweils ohne Gegentor. Besonders wichtig war der 1:0-Erfolg über FK Krasnodar, die zur damaligen Zeit Rang 2 innehatten und aktuell immer noch punktgleich mit Lokomotive sind. Die Mannschaft von Benedikt Höwedes geht jedenfalls mit viel Selbstbewusstsein in die Partie. Das Team hat aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen. Damals kassierte Moskau in St. Petersburg eine 3:5-Niederlage.

Zenit mit Moskau-Komplex

Zenit reiste erst vor 2 Wochen in die russische Hauptstadt, musste sich damals bei Lok-Rivale Spartak mit einem 2:2 begnügen. Bis auf eine Niederlage wäre die Mannschaft von Trainer Sergei Semak mit jedem anderen Resultat am Sonntag wohl zufrieden. Wichtig ist, dass der Verfolger auf Distanz gehalten wird. Schlechtes Omen: In dieser Saison gewann Zenit noch kein einziges Gastspiel in Moskau. Neben dem 2:2 gegen Spartak setzte es Niederlagen gegen Dynamo (0:1) und ZSKA (0:2). Generell sind die Himmelblauen auswärts leichter zu knacken als daheim. St. Petersburg ließ in dieser Saison 19 Zähler liegen, davon 14 auf des Gegners Platz.

Benedikt Höwedes absolvierte seit seinem Wechsel zu Lokomotive im vergangenen Juli 20 Pflichtspiele.

Krasnodar lachender Dritter?

Der große Gewinner am Wochenende könnte FK Krasnodar werden. Der Klub aus Südrussland liegt punktgleich mit Lokomotive auf Rang 2. Bei einem Moskau-Sieg kann FK den Rückstand auf Zenit ebenfalls auf 3 Zähler verkürzen, bei einem Zenit-Erfolg winkt der alleinige 2. Platz. Bei einem Remis könnte sogar beides eintreten. Das Team hat allerdings mit der eigenen Form zu kämpfen. In den letzten 5 Spielen gab es nur einen einzigen Sieg. Am letzten Spieltag wurde Anzhi Machatschkala mit 5:0 aus dem Stadion geschossen. Vielleicht war dieser Kantersieg der Turnaround …

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