Amin Younes: Ein Halbjahr zum Vergessen

Amin Younes: Ein Halbjahr zum Vergessen

Amin Younes gelang in der letzten Saison ein kometenhafter Aufstieg bei Ajax Amsterdam. Beim niederländischen Rekordmeister avancierte er zum Leistungsträger und schaffte im Sommer sogar den Sprung in die deutsche Nationalmannschaft. Im vergangenen Halbjahr allerdings wurde der Mittelfeldspieler von Verletzungen gebeutelt und lief seiner Form hinterher. Die erhoffte WM-Teilnahme ist aktuell außer Reichweite.

Was war das für ein Jahr für Amin Younes? Der 24-Jährige spielte 2016/2017 die beste Profi-Saison seines Lebens. 47 Einsätze absolvierte der Offensivspieler in der letzten Spielzeit für Ajax Amsterdam. Dabei gelangen ihm 7 Tore und 13 Assists. Mit dem Klub zog er ins Endspiel der Europa League ein.

Der Lohn für seine guten Leistungen: Younes wurde im Juni erstmals ins Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft berufen. Im Testspiel gegen Dänemark (1:1) feierte er sein Länderspiel-Debüt. Seit dem kam er 4 weitere Male (2 Tore, ein Assist) im Team des amtierenden Weltmeisters zum Einsatz. Mit Deutschland gewann er im Sommer den Confederations Cup. Doch seitdem klebt dem ehemaligen Gladbacher das Pech an den Stiefeln.

Verletzungsprobleme verhindern Einsätze

In der Hinrunde der niederländischen Eredivisie (alle Wetten zur niederländischen Liga) lief Younes lediglich 9 Mal für Ajax auf. Aufgrund anhaltender Knieprobleme verpasste er die letzten 5 Spiele. Bereits zuvor musste er mehrmals wegen Verletzungen pausieren. Auch die beiden Länderspiele gegen England (0:0) und Frankreich (2:2) verpasste der Dribbelkünstler. Nur ein Tor und ein Assist stehen in dieser Saison auf seinem Konto. Zum Vergleich: In der Vorsaison hatte er zum gleichen Zeitpunkt 22 Pflichtspiele absolviert und kam dabei auf 7 Scorerpunkte.

Amin Younes absolvierte bislang 96 Pflichtspiele (17 Tore, 24 Assists) für Ajax Amsterdam.

WM-Teilnahme unwahrscheinlich

Noch Anfang Oktober stand er im WM-Qualifikationsspiel gegen Aserbaidschan (5:1) 21 Minuten auf dem Spielfeld. Bereits zum damaligen Zeitpunkt zeigte seine Formkurve bei Ajax Amsterdam nach unten. Stand heute würde Younes – nicht nur aufgrund seiner aktuellen Verletzung – wohl keinen Platz im WM-Aufgebot von Jogi Löw bekommen. Die Konkurrenz im deutschen Kader ist groß und aufgrund der schwachen Hinrunde mit wenigen Einsätzen ist Younes klar im Nachteil. 2017 muss er wieder in die Spur finden, verletzungsfrei bleiben und an seine Leistungen aus der vergangenen Saison anknüpfen, um sich den Traum von der WM 2018 in Russland zu erfüllen.

Transfer wurde abgelehnt

Ist ein unerfüllter Wechselwunsch der Grund für das schwache Halbjahr? Younes sagte Mitte Oktober dem Telegraf in einem Interview, dass er im Sommer gerne in die Bundesliga (alle Bundesliga-Wetten) zurückgekehrt wäre:

„Drei große Vereine aus Deutschland und Italien wollten mich kaufen und waren bereit, eine ordentliche Transfersumme zu bezahlen. Es hätte meine Chancen auf die WM in Russland vergrößert, aber ein Transfer stand für Ajax nicht zur Diskussion.“

Aus seiner Enttäuschung über einen verpassten Transfer machte der gebürtige Düsseldorfer keinen Hehl:

„Ich habe zwei Jahre lang auf und neben dem Feld alles für den Verein gegeben. Warum ließ Ajax Davinson Sanchez gehen und mich nicht? Es wurde nicht mal darüber gesprochen.“

Sein Vertrag in Amsterdam läuft noch bis 2018, der Europa-League-Finalist hat zudem eine Option auf ein weiteres Jahr.

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