Alcácer bleibt: Schließt Borussia Dortmund nun die Akte „Mittelstürmer“?

Alcácer bleibt: Schließt Borussia Dortmund nun die Akte „Mittelstürmer“?

Die beste Nachricht für alle Fans von Borussia Dortmund gab es am Freitagmittag, also schon lange vor dem Anpfiff des Auswärtsspiels beim 1. FSV Mainz 05 am Samstag (15.30 Uhr). BVB-Stürmer Paco Alcácer (25) bleibt beim BVB. Der vom FC Barcelona zunächst nur ausgeliehene Spanier erhält in Dortmund einen Vertrag bis 2023. Damit könnte der Tabellenführer der Bundesliga den berühmten Schlussstrich um eine lange Spielersuche ziehen.

Borussia Dortmund hat die Mittelstürmerposition seit Jahren zur Chefsache erklärt. Die Verpflichtung von Francisco „Paco“ Alcácer erfolgte am 28. August 2018,  wenige Tage vor Transferschluss. Der Spanier war beim FC Barcelona zwar treffsicher, aber die Frage nach seiner Eingewöhnung in Deutschland und in der Bundesliga verbot vorschnelle Jubelarien.

Paco Alcácer und sein unglaublicher Einstand

Das änderte sich mit seinem ersten Einsatz. Am 3. Spieltag brachte BVB-Coach Lucien Favre (61) den zuvor an Muskelbeschwerden laborierenden Leih-Stürmer gegen Eintracht Frankfurt erstmals als Joker. Alcácer entschied die Partie mit dem Treffer zum 3:1.

Bundesliga: Alcácer in Rekord-Zeit zu 8 Treffern

8 Tore hat Alcácer bislang in nur 6 Bundesliga-Spielen erzielt. Er benötigte dafür 235 Spielminuten – kein anderer Spieler in der 55-jährigen Geschichte der deutschen Fußball-Eliteliga kam schneller auf diese Toranzahl. Rekordhalter war bis zur Ankunft von Alcácer im „Oberhaus“ der legendäre HSV-Stürmer Gert „Charly“ Dörfel (79). Der Hamburger brauchte für 8 Tore 519 Minuten. Der Spanien-Import ist vor allem dann treffsicher, wenn er von der Bank kommt. 4-mal wurde der Angreifer eingewechselt – und erzielte in der Joker-Rolle 7 Treffer! Einzig beim VfB Stuttgart (4:0) war Paco in der ersten Halbzeit erfolgreich. Die 21 Mio. € Ablöse, die der BVB jetzt an den FC Barcelona zahlt, ist Alcácer auf jeden Fall wert.

Hält der neue Publikumsliebling diesen Tor-Schnitt, ist für Borussia Dortmund nicht nur ein Titel in dieser Saison drin. Der Verein kann dann auch die schwelende Mittelstürmer-Diskussion beenden.

Mittelstürmer-Rochade: Nach Lewandowski folgte mit Immobile ein Flop…

Diese begleitet den BVB seit Januar 2018. Bundesliga-Torschützenkönig (Bundesliga-Wetten) Robert Lewandowski (inzwischen 30) wechselt ablösefrei aus Dortmund zum FC Bayern München. Der Pole ist mit einer bwin-Quote von 1,95 auch in diesem Jahr Favorit auf den Titel des besten Torschüzen. Seine Position kann der BVB noch unter Trainer Jürgen Klopp im Jahr danach nicht adäquat besetzen. Der mit hohen Erwartungen vom FC Turin geholte Italiener Ciro Immobile fällt in Dortmund durch. Klopps Schachzug in dieser schwierigen Phase: Er zieht Aubameyang in die Mittelstürmerposition –und liegt richtig. Der Gabuner schießt den BVB in der Saison 2014/2015 noch mit 16 Treffern in 33 Auftritten in die Europa-League-Quali und ins Pokalfinale. Mit der Fabel-Quote von 31 Toren in 32 BL-Spielen wird der Gabuner 2017 BL-Torschützenkönig. „Auba“ entscheidet mit seinem Elfmetertor zum 2:1 auch das Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt.

Pech für den BVB: Für Batshuayi gab es keine Kauf-Option

Sein Wechsel zum FC Arsenal im Januar 2018 spült den Westfalen zwar 63 Mio. Euro in die Kasse – aber die Mittelstürmer-Problematik entsteht erneut. Der vom FC Chelsea ausgeliehene Belgier Michy Batshuayi scheint sie lösen zu können. Im ersten Spiel – 3:2 beim 1. FC Köln – ist er an allen 3 Treffern beteiligt. Seine fantastische Tor-Bilanz insgesamt: 9 Treffer in 14 Pflichtspielen für Borussia Dortmund. Dumm nur, dass es für den Mittelstürmer keine Kaufoption gab. Batshuayi spielt mittlerweile für den FC Valencia…

Dein Startvorteil: Die 100 Euro-Jokerwette!

Die Option auf Weiterverpflichtung haben sich die Dortmunder Verantwortlichen bei Alcácer glücklicherweise von Anfang gesichert. Sonst hieße es im Sommer 2019 „Alles auf Anfang.“

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Tränen zum Abschied: Robert Lewandowski nach seinem letzten Spiel für Borussia Dortmund, dem DFB-Pokalfinale 2014 gegen seinen zukünftigen Klub FC Bayern München…
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