Afrika Cup: Vorschau, Wetten & Quoten, 1. Spieltag | 15.01.2016

Afrika Cup: Vorschau, Wetten & Quoten, 1. Spieltag | 15.01.2016

Mit 2 Unentschieden in Gruppe A ist am Samstag der Afrika Cup gestartet. Mit 2 Titel-Favoriten geht es am Sonntag weiter. Unsere Vorschau:

Gastgeber Gabun kassierte trotz des Führungstores von Pierre-Emerick Aubameyang gegen Neuling Guinea-Bissau den Ausgleich in letzter Sekunde. Burkina Faso und Kamerun trennten sich ebenfalls 1:1. Es bleibt voraussichtlich spannend bis zum Ende in Gruppe A. Am kommenden Mittwoch geht es mit den Spielen Gabun gegen Burkina Faso (ab 17:00 Uhr) und Kamerun gegen Guinea-Bissau (ab 17:00 Uhr) weiter.

Sonntag, 15.01.2017,17:00 Uhr, Algerien – Simbabwe

Im ersten Spiel der Gruppe B (ab 17:00 Uhr) geht mit Algerien am Sonntag der einzige Top-Favorit aus Nordafrika ins Rennen. Der Gegner aus Simbabwe sollte dabei vor allem das Duo Riyad Mahrez/Islam Slimani vom englischen Meister Leicester City im Auge behalten. Mahrez wurde zuletzt zu Afrikas Fußballer des Jahres 2016 gekürt. Mahrez erzielt ein Tor – Quote 2.70. Beim WM-Achtelfinalist von 2014 sind die Augen aus deutscher Sicht auf den Schalker Nabil Bentaleb gerichtet, der die Fäden im Mittelfeld zieht. Sieg-Quote Algerien 1.57. Ansonsten sind am Sonntag keine Spieler aus den deutschen Bundesligen aktiv. Etwas überraschend haben die nordafrikanischen Wüstenfüchse die letzten 3 Spiele gegen das Team aus dem Süden des Kontinents nicht gewonnen. In der WM-Quali 2004/05 und beim Afrika Cup 2004 in Tunesien sprangen lediglich 2 Remis und 1 Niederlage heraus. Auch die Punktgewinne von Guinea-Bissau und Burkino Faso sollten Warnung genug sein, dass die vermeintlichen Außenseiter für Überraschungen gut sind. Simbabwe holt auch ein Remis – Quote 3.90.

Sonntag, 15.01.2017, 20:00 Uhr, Tunesien – Senegal

Den Abschluss des Auftaktwochenendes bildet am Sonntag (ab 20:00 Uhr) die Partie zwischen Tunesien und dem Senegal. Der Senegal stellt mit Sadio Mané (FC Liverpool), Keita Baldé (Lazio Rom), Mame Diouf (Stoke City) und Moussa Sow (Fenerbahce Istanbul) eine der gefährlichsten Offensivreihen des Turniers. Mindestens ein Tor sollte bei der Offensivpower garantiert sein – Quote 1.33. Ganz nebenbei hat das 23-köpfige Aufgebot, nicht zuletzt wegen der vielen hochkarätigen Legionäre aus dem Ausland, den höchsten Marktwert aller Teams (€ 162 Mio.) vor Algerien (€ 133 Mio.). Ganz anders hingegen der Gegner aus Tunesien. Der Sieger von 2004 kommt „nur“ mit 9 Legionären aus. 14 Spieler kicken in der heimischen Ligue Professionelle 1. Überhaupt stellte die tunesische Eliteliga die meisten Spieler einer afrikanischen Spielklasse bei dieser Afrikameisterschaft (17). Nur die französische Ligue 1 und die Premier League stellen mehr Kicker ab. Tunesien verliert nicht – Quote 1.70.

Sadio Mané
Sadio Mané vom FC Liverpool ist der große Hoffnungsträger bei den Senegalesen.
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