Vier Asse für den Aufstieg? Diese Drittligisten pokern hoch!

Vier Asse für den Aufstieg? Diese Drittligisten pokern hoch!

Es ist so etwas wie die Königsklasse der Tipper: Wer in der 3. Liga vorab eine Meisterwette wagt, kann sich am Ende mit viel Fußball-Know How rühmen oder guckt schon nach 5 Spieltagen verdutzt aus der Wäsche. Die Spitzengruppe? Über weite Strecken der Saison nur ein paar Punkte auseinander! Den einen Top-Favoriten? Gibt es nicht! Und selbst die Aussagekraft von Trainerumfragen lässt sich vor der Saison 2021/22 hinterfragen…

2-Jahres-Plan statt All In bei Braunschweig

Nicht 9, nicht 10, sondern mit 11 (!) potenziellen Aufstiegsanwärtern kehrt die von bwin gesponserte 3. Liga am vorletzten Juli-Wochenende aus der Sommerpause zurück. Es sagt vieles darüber aus, wenn auch diejenigen, die diese Spielklasse doch am besten kennen sollten, im Dunkeln tappen. Michael Schiele, Trainer von Eintracht Braunschweig, spricht in der DFB.de-Trainerumfrage von einem „2-Jahres-Plan“, an dessen Ende die Rückkehr in die 2. Liga stehen soll.

Klassisches norddeutsches Understatement bei 16 Stimmen der Konkurrenz? Frei nach dem Motto „Wer pokert hoch und wer blufft?“ haben wir den Zirkel auf 6 Mannschaften verkleinert. Und siehe da: In der Grafik punkten die Löwen durch ihre Aufstiegserfahrung (2011, 2019) und können sich ein Beispiel am letztjährigen Absteiger Dynamo Dresden (75 Punkte) nehmen. Ein All In-Blatt sieht dennoch anders aus. Die Klubs mit den 4 Assen im Ärmel tummeln sich in der Pfalz und noch weiter südlich.

1860 München: Gleiches Blatt, maximaler Erfolg?

Richtig gehört: Der 1. FC Kaiserslautern blickt nach 3 Jahren Mittelmaß mitsamt großem Trainerverschleiß wieder besseren Zeiten entgegen. Die Rückkehr der Zuschauer befeuert den „Mythos Betze“, der für gut ein Drittel der Punkte (28) sorgen könnte, die dem FCK im Vorjahr zu den Top 3 gefehlt haben. Dazu kommen weitere Asse in Form von Trainer Marco Antwerpen (schaffte 2019/20 mit Eintracht Braunschweig den Aufstieg) und dem im Zuge der abgewendeten Insolvenz massiv verstärkten Kader.

Zu diesem zählt auch Mike Wunderlich. Ob der ebenso geniale wie sensible Spielmacher außerhalb seiner Heimat Köln in die Führungsrolle schlüpfen kann? Konkurrent 1860 München setzt da voll auf die Karte „Eingespieltheit“. Weder Oldie Sascha Mölders noch einen anderen Spieler aus der 69 Tore-Offensive mussten der Tabellenvierte im Sommer ziehen lassen. Gutes Omen: In den zurückliegenden 5 Saisons schafften 3 Vierte im Folgejahr den Aufstieg!

Trumpfkarte Trainer: Magdeburg und Wehen lauern

Zumindest leise Hoffnungen keimen beim 1. FC Saarbrücken auf, nachdem der Klub aus dem kleinsten Bundesland im Vorjahr vom 3. bis zum 11. Spieltag die Tabelle der 3. Liga angeführt hatte. Am Ende sollten nur 2 Saarbrücker den Sprung schaffen: Der 15-fache Torschütze Nicklas Shipnoski (Fortuna Düsseldorf) sowie Trainer Lukas Kwasniok, der zum SC Paderborn wechselt ist. Als starker Zielsprinter der letzten Saison erwiesen sich derweil die Mannen aus Magdeburg.

Der FCM-Kader besitzt vielleicht das größte Entwicklungspotenzial aller Klubs aus der Grafik. Die Hoffnung der Fans ist groß, dass ein Taktikfuchs wie Christian Titz (Punkteschnitt: 1,97) dieses bald zum Vorschein bringen wird. Die Trumpfkarte Trainer verbinden den früheren Europapokalsieger und den Dino der 3. Liga. Der von Rüdiger Rehm trainierte SV Wehen Wiesbaden startet in seine 12. Drittliga-Saison. Dass die Hessen ihre Position in der ewigen Tabelle (605 Spiele, 418 Punkte) festigen wollen, ist ein mehr oder weniger guter Bluff…

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