3. Liga: Eintracht Braunschweig – Unterwegs zur Mega-Aufholjagd?

3. Liga: Eintracht Braunschweig – Unterwegs zur Mega-Aufholjagd?

Der Absturz des deutschen Fußballmeisters von 1967 in die Viertklassigkeit war eigentlich unausweichlich. Nun hat Eintracht Braunschweig in der 3. Liga mit Trainer André Schubert für einen Umschwung gesorgt, der die Fans des niedersächsischen Traditionsklubs hoffen lässt und zum Musterbeispiel für eine Aufholjagd im Abstiegskampf werden könnte.

Als „brutal wichtig, um noch einmal ein Zeichen zu setzen“, wertete Eintracht Braunschweigs Trainer André Schubert (47) den 1:0-Auswärtserfolg im Montagsspiel der 3. Liga beim FSV Zwickau.

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Eintracht Braunschweig: Nur noch 3 Punkte unter dem berühmten Strich

Ein Fingerzeig an die Konkurrenz im Abstiegskampf war der von winterlichen Wetterbedingungen und Pyro-Attacken der mitgereisten Braunschweiger Fans begleitete „Dreier“ in jedem Fall. Der deutsche Meister von 1967 ist weg vom Tabellenende und landet den 3. Sieg in den letzten 4 Spielen unter der Regie von Schubert. 2019 hat die Eintracht beide Spiele gewonnen. In Niedersachsen darf man mit nunmehr nur 3 Zählern Rückstand auf das rettende Ufer vom Klassenverbleib träumen.

Mitte Dezember taumelte Braunschweig der Regionalliga entgegen

Gelingt es Braunschweig, ein Jahr nach dem bitteren Abstieg aus der 2. Liga in der 3. deutschen Profiliga (Alle Wetten zur 3. Liga) zu bleiben, wäre das ein Fall fürs Fußball-Lehrbuch. Selten schien ein Klub im Abstiegskampf derart abgeschlagen.

Am 8. Dezember 2018 und nach dem 18. Spieltag hatte Braunschweig mit dem 0:1 gegen den Halleschen FC bereits 9 Punkte Rückstand auf Platz 16. Seitdem holte man 11 Punkte (bei nur einem Remis, 1:1 in Karlsruhe). Mit entscheidend dafür, dass an der Hamburger Straße wieder auf bessere Zeiten gehofft werden darf, ist Schuberts System-Umstellung. Zu Jahresbeginn und vor dem 2:0-Heimerfolg gegen den FC Hansa Rostock wartete er mit einem offensiven 4-3-3 auf.

Neue Gesichter: Ein umgekrempelter Kader für das Jahr 2019

Ein weiterer Erfolgsfaktor war die komplette Neugestaltung des nach dem Zweitliga-Abstieg viel zu unbedarft zusammengestellten Kaders. Schubert, als Trainer mit Borussia Mönchengladbach 2015/2016 in der Champions League, ist seit Oktober Nachfolger des glücklosen Henrik Petersen. Der gebürtige Nordhesse sortierte alle abwanderungswilligen Spieler und Lustlos-Profis aus. Die Streichliste umfasste u. a. Mergim Fejzullahu, Lukas Kruse (beide noch vereinslos), Gustav Valsvik und Christoffer Nyman.

Stattdessen wurde im Winter nachgelegt. Torhüter Jasmin Fejzic (32) vom Zweitligisten 1. FC Magdeburg kehrte ebenso nach Braunschweig zurück wie Abwehrspieler Benjamin Kessel (31), den man vom 1. FC Saarbrücken (RL Südwest) zurückholte. Christoph Menz (30, Viktoria Berlin) oder Bernd Nehrig (32, FC St. Pauli) bringen ebenfalls Zweitligaerfahrung in ein Team, das wiederbelebt zu sein scheint. Die Routiniers Kessel, Nehrig und der im Winter von Gladbach II verpflichtete Linksaußen Mike Feigenspan (23) sorgten für die nötigen Tore beim Umschwung.

Coach André Schubert und der „Geist von Belek“

Zudem setzt André Schubert auf unbedingten Teamgeist. „Im Trainingslager in Belek in der Türkei schwor er sein Team auf den langen und beschwerlichen Weg ein“, schrieb das Kicker-Sportmagazin am 31. Januar 2019 dazu, „er scheint den richtigen Ton getroffen zu haben.“ Am Sonntag wartet mit dem Tabellenfünften SV Wehen Wiesbaden die nächste Herausforderung auf Eintracht Braunschweig.

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Braunschweigs Coach André Schubert (r.) hat das Ding mit der 3. Liga noch längst nicht abgeschrieben…
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