Das sind die Ballermänner der 3. Liga

Das sind die Ballermänner der 3. Liga

Die 3. Liga ballert sich so langsam warm. Allen voran der SV Wehen Wiesbaden avanciert zur Tormaschine der Liga. Das ist in erster Linie 2 Spielern zu verdanken. Bei Spitzenreiter VfL Osnabrück behält ebenfalls deren Top-Scorer die Nerven. Und 1860 München profitiert von neu gewonnenen Qualitäten seines Torjägers. bwin stellt die Ballermänner der 3. Liga vor (Alle Wetten zur 3. Liga).

Was die durchschnittliche Anzahl der Tore angeht, liegt die 3. Liga (2,6 Treffer) knapp hinter der 2. Bundesliga (2,7 Treffer) und der Bundesliga (3,1 Treffer). Vielleicht ein Zeichen, dass es in Liga 3 viel spannender ist und die Partien oft bis zuletzt auf Messers Schneide stehen. Für diese Fälle braucht es besondere Kicker, die den Unterschied machen.

Das Traum-Duo

Davon hat der SV Wehen Wiesbaden gleich 2 im Team. Wo das Tor steht, weiß Manuel Schäffler ganz genau. Nicht umsonst ist er der amtierende Torschützenkönig der 3. Liga. Seine 22 Tore reichten für die Hessen in der vergangenen Saison allerdings nur zu Platz 4. Vor dem jüngsten 7:0-Kantersieg in Köln hatte der 29-Jährige 6 Scorer-Punkte zu Buche stehen. Mit 4 Toren und einer Vorlage schoss er sich zusammen mit Teamkollege Daniel-Kofi Kyereh (2 Assists im selben Spiel) an die Spitze der Scorerliste. Die teilt sich das Duo mit Marcos Alvarez vom VfL Osnabrück. Alle waren an jeweils 12 Toren ihrer Mannschaft beteiligt. Das Duo Schäffler/Kyereh ist für 16 der 30 Wiesbadener Tore direkt verantwortlich.

Ohne Nerven und mit rechts

Ein Mann ohne Nerven und mit einem ganz feinen rechten Fuß ist Osnabrücks Marcos Alvarez. 8 Mal zappelte der Ball nach einem Rechtsschuss des Kämpfers im Netz. Dabei traf er je 3 Mal per Freistoß und Elfmeter. Nervenstark! Sein verwandelter Last-Minute-Strafstoß am vergangenen Montag im Spitzenspiel gegen den KFC Uerdingen (2:1), ließ die Bremer Brücke beben. Schon zuvor netzte er 2 Mal in der Nachspielzeit ein. Ohne Alvarez‘ Tore hätten die Lila-Weißen 6 Punkte weniger auf dem Konto und würden wohl nicht auf den Aufstiegsplätzen stehen. Der angestrebte Sprung in Liga 2 ist wohl nur mit dem 27-Jährigen zu realisieren.

Stürmer mit Auge

1860 München holte Torjäger Adriano Grimaldi für das Toreschießen aus Münster an die Grünwalder Straße. Bei den Preußen machte er in der Rückrunde mit 12 Toren auf sich aufmerksam. Grimaldi ist ein typischer Stoßstürmer mit exzellenten Vollstrecker-Qualitäten in der Box. Bei Sechzig hat er die Pille schon 4 Mal im Netz untergebracht. Soweit so gut. Was ihn allerdings in dieser Saison neu auszeichnet, sind seine Qualitäten als Vorbereiter. 6 Mal legte er schon entscheidend für einen seiner Teamkameraden auf. Eine ähnliche Quote konnte er bei keinem seiner 7 Vorgänger-Klubs vorweisen.

Der ewige Anton

Fraglich, ob einer der Erwähnten jemals Anton Fink auf die Pelle rücken wird. Der KSC-Stürmer zieht mit insgesamt 126 Toren einsam als Rekordtorjäger der 3. Liga seine Kreise. Er war schon vor 10 Jahren mit 21 Toren für die SpVgg. Unterhaching der erste Torschützenkönig der damals neu gegründeten 3. Liga. 2012/13 teilte er sich die Trophäe mit Fabian Klos von Arminia Bielefeld mit je 20 Toren. In 6 der letzten 7 Spielzeiten war er jeweils mit einer zweistelligen Torausbeute am Start. Und auch in diesem Jahr könnte er die Marke wieder knacken. Nach 14 Spielen hat er 5 Mal getroffen. Zum ewigen Vergleich: Manuel Schäffler und Adriano Grimaldi stehen bei 56 bzw. 47 Toren.

Anton Fink
Anton Fink holt so schnell keiner mehr ein.
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