3. Liga: Der KSC hat wohl noch rechtzeitig die Kurve bekommen

3. Liga: Der KSC hat wohl noch rechtzeitig die Kurve bekommen

Vor Beginn der laufenden Saison in der 3. Liga waren sich alle 20 Drittliga-Trainer einig: Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC ist der klare Titelfavorit. Der KSC wehrte sich nicht gegen die Favoritenrolle, im Gegenteil: Auch selbst formulierte man offensiv das Ziel direkter Wiederaufstieg – trotz eines großen Umbruchs. Aber der Start in die neue Spielzeit verlief nahezu katastrophal.

Nach nur 4 Punkten aus den ersten 5 Spielen trennte sich der Deutsche Meister von 1909 und 2-malige DFB-Pokalsieger (1955 und 1956) bereits von Cheftrainer Marc-Patrick Meister. Der ehemalige Nürnberg- und Sandhausen-Coach Alois Schwartz übernahm. Und unter der Regie des 50-jährigen Fußball-Lehrers scheint der KSC noch rechtzeitig die Kurve bekommen zu haben, um schon in dieser Saison noch oben mitmischen zu können.

Unter seiner Regie läuft es beim KSC wieder besser: Alois Schwartz.

Letzte Niederlage vor über einem Monat

Zwar beträgt der Rückstand auf Relegationsplatz 3 nach 14 Spieltagen satte 11 Punkte. Allerdings zeigt die Formkurve der Blau-Weißen nach oben. Von den 8 Spielen mit Alois Schwartz gewann Karlsruhe 4 und verlor nur 2 (2 Remis). Die letzte Niederlage liegt über einen Monat zurück. Am 1. Oktober hatte der KSC 0:2 bei Aufsteiger SV Meppen verloren. Danach gab es Heimsiege gegen Mitabsteiger Würzburger Kickers (2:0) und den aktuell drittplatzierten Aufstiegsaspiranten 1. FC Magdeburg (1:0) sowie ein Unentschieden beim SC Preußen Münster (1:1).

Zuhause noch ungeschlagen

Vor allem vor eigener Kulisse im traditionsreichen Wildparkstadion ist Karlsruhe eine Macht. Nach bisher 7 Heimspielen stehen 5 Siege und 2 Unentschieden zu Buche. Nur Tabellenführer SC Paderborn (21 Punkte/7 Siege aus 7 Spielen) und der 1. FC Magdeburg (18 Punkte/6 Siege, eine Niederlage) holten zuhause mehr Zähler als der KSC (17). Auswärts ist die Bilanz dagegen desaströs. Vor fremdem Publikum konnte Karlsruhe noch keinen Sieg entführen. Mit nur 2 Punkten sind die Badener die schwächste Auswärtsmannschaft der Liga.

Es kann noch alles passieren

Wenn der KSC also im Rennen um die Aufstiegsränge noch ein Wörtchen mitreden möchte, muss definitiv die Auswärtsschwäche abgelegt werden. Gelingt der Schwartz-Elf das und im heimischen Wildparkstadion wird weiter konstant gepunktet, dann ist der 11-Punkte-Rückstand auf Platz 3 in der ausgeglichenen 3. Liga aber schnell aufzuholen.

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Tabelle nach der Hinserie noch nicht viel Aussagekraft hat. Der SV Wehen Wiesbaden rangierte beispielsweise nach der Hinrunde der zurückliegenden Saison 2016/18 auf Platz 18 und war akut abstiegsgefährdet. Durch eine starke 2. Saisonhälfte verbesserte sich der SVWW noch auf Rang 7. Der FSV Zwickau landete trotz Rang 19 nach der Hinrunde sogar auf Platz 5 und hätte sich beinahe noch im Aufstiegskampf eingeschaltet.

Erster Auswärtssieg in Rostock?

Dennoch ist klar: Der KSC tut gut daran, an die zuletzt positiven Leistungen anzuknüpfen und in den kommenden Wochen näher an die Spitzengruppe heranzurücken. Je besser die Ausgangslage nach der Hinserie ist, desto mehr Selbstvertrauen hat die Schwartz-Elf, wenn sie nach der Winterpause den Angriff auf die Aufstiegsränge starten will.

Am Sonntag gastiert Karlsruhe (ab 14 Uhr) zunächst einmal beim FC Hansa Rostock. In Rostock will der KSC endlich seinen ersten Auswärtssieg holen. Gelingt den Gästen das? Karlsruhe setzt sich in Rostock durch, Quote 2.80!

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