3. Liga: Für den Chemnitzer FC kommt es schon zu einem „Endspiel“

3. Liga: Für den Chemnitzer FC kommt es schon zu einem „Endspiel“

Dass der Traditionsverein Chemnitzer FC in der 3. Liga einzig und allein um den Klassenverbleib kämpft, hätten vor Saisonbeginn die wenigsten Experten gedacht. Seit Jahren gibt der Verein das Ziel aus, oben mitzuspielen und mittelfristig den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu realisieren. Nach 30 Spieltagen rangieren aber ganz andere Teams in der Spitzengruppe. Der CFC steht dagegen auf einem Abstiegsplatz und hat 4 Punkte Rückstand auf das rettende Ufer.

Am Samstag (ab 14 Uhr) kommt es für Chemnitz bereits zu einem „Endspiel“. Die Himmelblauen sind zu Gast beim Tabellennachbarn Sportfreunde Lotte. Gewinnt der CFC, beträgt der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze nur noch einen Zähler. Weil Chemnitz außerdem noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat, wäre die Ausgangslage vor dem Saisonendspurt gar nicht mal so schlecht. Gibt es allerdings eine Niederlage in Lotte, sieht es bei 7 Punkten Rückstand düster aus.

CFC-Torjäger Slavov ist optimistisch

Chemnitz-Angreifer Myroslav Slavov, mit 9 Saisontoren einer der absoluten Leistungsträger bei den Sachsen, ist aber guter Dinge, dass in Lotte ein Erfolgserlebnis eingefahren wird. Der Sommerneuzugang von Nordost-Regionalligisten Berliner AK glaubt, dass Chemnitz einen „psychologischen Vorteil“ hat:

„Lotte hatte vor ein paar Wochen noch zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze und ist durch die Negativserie von sieben Begegnungen ohne Sieg immer weiter unten reingerutscht. Ich glaube nicht, dass die Mannschaft damit gerechnet hat, so schnell wieder um den Klassenverbleib zittern zu müssen.“

Dass die Situation im Falle einer Niederlage sehr kritisch wäre, weiß auch Slavov. Dennoch würde er sich auch dann nicht aufgeben: „Falls wir tatsächlich verlieren sollten, würde ich das als eine kleine Katastrophe bezeichnen. Es wäre ein herber Rückschlag, aber kein Weltuntergang. Auch dann hätten wir noch Chancen, in der 3. Liga zu bleiben.“ Mit dem Selbstvertrauen aus dem jüngsten Spiel gegen Abstiegskonkurrent Werder Bremen II (2:1) will Chemnitz nun auch das „Endspiel“ in Lotte für sich entscheiden. Schafft der CFC das? Quote 3.50! (Alle Wetten zur 3. Liga)

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Hat auch schon in Frankreich, Österreich, Russland und der Ukraine gespielt: Myroslav Slavov.

Ausgang des Lotte-Spiels könnte die Zukunft des Vereins massiv beeinflussen

Probleme gibt es beim Chemnitzer FC nicht nur im sportlichen Bereich. Auch finanziell geht es dem CFC seit einiger Zeit nicht sonderlich gut. Nachdem der Klub im letzten Jahr dafür kämpfen musste, die Lizenz für die 3. Liga zu erhalten, wird aktuell über einen Insolvenzantrag nachgedacht. Laut Informationen der „BILD“ soll der CFC schon einen Anwalt beauftragt haben, der die Möglichkeit eines Insolvenzantrages prüft.

Ein Insolvenzantrag wäre aber wohl nur dann eine Option, wenn der sportliche Klassenerhalt kaum noch möglich ist. Denn: Wird bis zum Saisonende Insolvenz angemeldet, bekommt der CFC neun Punkte abgezogen. Dann müsste der Verein mit großer Wahrscheinlichkeit runter in die 4. Liga. Das heißt: Mit einem Sieg in Lotte würden die Überlegungen eines Insolvenzantrages vorerst in weite Ferne rücken. Muss das auswärtsschwächste Team der Liga aber seine 13. Niederlage im 16. Spiel vor fremder Kulisse hinnehmen, könnte der Insolvenzantrag bald Realität werden.

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