Union Berlin: Bis an die Schmerzgrenze für den BL-Traum

Union Berlin: Bis an die Schmerzgrenze für den BL-Traum

Union Berlin hat auf dem Transfermarkt für Aufsehen gesorgt. Die Eisernen sicherten sich die Dienste des früheren portugiesischen U21-Nationalspielers Carlos Mané. Beim Tabellenvierten der 2. Bundesliga (alle 2. Bundesliga Wetten) unterschrieb der Außenstürmer einen Leihvertrag bis zum Saisonende. Im Anschluss daran besitzen die Köpenicker eine Kaufoption, für die sie allerdings tief in die Tasche greifen müssten.

Die Hauptstädter rüsten im Kampf um den Bundesliga-Aufstieg auf. Mit der Verpflichtung von Carlos Mané gelang dem Klub ein echter Coup. Die Geschwindigkeit und die Technik von Carlos Mané sind Waffen für das Fischer-Team, die sich im Aufstiegsrennen als sehr wertvoll erweisen könnten. Dafür ging der Verein auf dem Transfermarkt mehr Risiko als gewohnt.

Verletzungsprobleme machen Mané bezahlbar

Spieler vom portugiesischen Spitzenteam Sporting Lissabon sind normalerweise nicht die Kragenweite von Union Berlin. Die Verletzungshistorie des Offensivakteurs spielte den Köpenickern dabei allerdings in die Karten. Eine Knie-OP und ein Sehnenriss machten für Mané Fußballspielen von April 2017 bis Juni 2018 unmöglich. Dadurch verzichtete der VfB Stuttgart, an den er in den Spielzeiten 2016/17 und 2017/18 ausgeliehen war, auf seine Kaufoption (15 Mio. €). Mané musste zurück zu Sporting Lissabon. In der Heimat kam er seitdem nur noch sporadisch zum Einsatz (7 Spiele).

In Berlin zurück zu alter Stärke

Vor seinen Verletzungen war der mittlerweile 24-Jährige ein Leistungsträger beim VfB und galt in seiner Heimat als vielversprechendes Talent. Am Stuttgarter Aufstieg 2017 hatte er großen Anteil. In 19 Partien in der 2. Liga gelangen ihm 6 Tore und 9 Assists. Daran soll er nun im Trikot der Eisernen anknüpfen. Darauf hofft auch Union-Manager Oliver Ruhnert: „Carlos bringt eine unheimlich hohe Geschwindigkeit mit und hat schon in Stuttgart gezeigt, wie wertvoll er für ein Team sein kann. Wir freuen uns, dass wir diesen Spieler für uns gewinnen konnten.“

Wird Mané neuer Rekordtransfer?

Klar ist: Ohne die Verletzungsprobleme wäre Mané für Union Berlin nicht zu bekommen gewesen. Trotzdem müsste der Zweitligist eine Rekordsumme in die Hand nehmen, um den Portugiesen im Anschluss des Leihgeschäfts fest zu verpflichten. Laut der Sportzeitung A Bola liegt die Kaufoption bei 5 Mio. €. Damit würde Mané zum Rekordtransfer der Köpenicker aufsteigen. Bislang hält Sebastian Polter (1,6 Mio. €) die vereinsinterne Bestmarke, würde aber deutlich überboten werden. Inklusive Leihgebühr und Gehalt wäre Mané eine Investition, wie sie der Klub in seiner Geschichte noch nie getätigt hat. Bis an die Schmerzgrenze für den BL-Traum …

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