Hannes Wolf: Besser als jeder andere HSV-Trainer

Hannes Wolf: Besser als jeder andere HSV-Trainer

Die Verpflichtung von Hannes Wolf erweist sich für den Hamburger SV als echter Glücksfall. Der junge Trainer ist der Verantwortliche für den derzeitigen Aufschwung des Traditionsvereins in der 2. Bundesliga. Die Startbilanz des 37-Jährigen ist besser als die jedes anderen HSV-Trainers in diesem Jahrtausend.

Seit dem 23. Oktober ist Hannes Wolf verantwortlich für die Geschicke des Hamburger SV. Seitdem führte der gebürtige Westfale den Klub in der 2. Bundesliga (alle 2. Bundesliga Wetten) von Platz 5 bis an die Tabellenspitze. 6 Siege und ein Unentschieden bei einem Torverhältnis von 13:4 – so lautet die herausragende Bilanz des 37-Jährigen an der Seitenlinie der Rothosen. Das ist mit Abstand der beste Start eines HSV-Trainers in diesem Jahrtausend.

Kein Vorgänger kann mit Wolf mithalten

Seit dem Jahr 2000 standen 16 verschiedene Übungsleiter bei den Hanseaten unter Vertrag – exklusive Wolf und die Interimstrainer Peter Knäbel, Rodolfo Cardoso, Frank Arnesen, Ricardo Moniz und Holger Hieronymus. Bruno Labbadia heuerte sogar 2-mal in der Elbmetropole an. Kein Coach war in den ersten 7 Pflichtspielen mit dem Klub so erfolgreich wie Wolf. Am ehesten kann Thorsten Fink mit der Startbilanz des aktuellen Trainers mithalten. Der langjährige FCB-Spieler startete 2011 mit 3 Siegen und 4 Unentschieden in seine HSV-Amtszeit und kassierte erst im 10. Spiel seine Premieren-Niederlage. Das komplette Gegenteil davon war Bernd Hollerbach. Als einziger Coach der Rothosen blieb er während seines Engagements sieglos. Nach 3 Unentschieden und 4 Niederlagen musste er nur 2 Monate nach seiner Inthronisierung wieder seinen Hut nehmen.

Ungeschlagen ins neue Jahr

Bei dem ganzen Lob für Wolf darf allerdings nicht vergessen werden, dass seine Vorgänger mit dem Team in der Bundesliga (alle Bundesliga Wetten) antreten mussten, während er mit einem starken Kader im deutschen Unterhaus das Nonplusultra ist. Das soll seine Leistung keinesfalls schmälern, schließlich scheiterte Christian Titz an dieser Aufgabe. Mit ihm holte der HSV an den ersten 10 Spieltagen 18 Punkte. Das entspricht einem Schnitt von 1,8 Zählern pro Partie. Unter Wolf erhöhte sich der Mittelwert auf 2,7 Punkte pro Liga-Spiel. Des Weiteren wurde der Einzug in die 3. Runde des DFB-Pokals eingetütet. Bis zum Jahreswechsel warten mit dem MSV Duisburg und Holstein Kiel noch 2 lösbare Aufgaben auf den Hamburger SV. Die Chance ist groß, dass Hannes Wolf das Jahr 2018 ungeschlagen als HSV-Trainer beenden wird. Aber das alles ist auch nur dann etwas wert, wenn am Saisonende der Aufstieg steht. Stand jetzt ist der Klub aber auf einem sehr guten Weg.

Musste für Hannes Wolf seinen Hut nehmen: Ex-HSV-Coach Christian Titz.

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