Jonas Hector und Co. - Zweitklassig in die Nationalmannschaft

Jonas Hector und Co. – Zweitklassig in die Nationalmannschaft

Jonas Hector ist für die Länderspiele in den Niederlanden und Frankreich (Alle Wetten zur Nations League) zurück im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft. Das ist für einen 39-maligen Nationalspieler, der fast immer auf konstant gutem Niveau in der DFB-Elf abgeliefert hat, nichts ungewöhnliches. Besonders ist in diesem Fall, dass er beim 1. FC Köln nur noch zweitklassig kickt, denn so viele Nationalspieler aus der 2. Bundesliga gab es beim DFB noch nicht. Wir stellen sie vor.

Sigfried „Sigi“ Held – Kickers Offenbach, 1971/72

Mit Sigi Held verhält es sich ähnlich wie mit Jonas Hector. 1971 wechselte er von Borussia Dortmund zum Absteiger Kickers Offenbach. Die Hessen katapultierte er mit seinen Toren umgehend wieder zurück in die Bundesliga. In der Saison 1971/72 absolvierte er als Zweitligaspieler 3 Länderspiele. Es folgten bis Ende 1973 noch 6 Weitere.

Ferdinand Keller – 1860 München, 1975

Der gebürtige Münchner Ferdinand Keller blieb eine Eintagsfliege in der Nationalmannschaft. Sein einziges Länderspiel absolvierte er 1975 gegen Österreich (2:0). Durch 23 Tore in der 2. Bundesliga-Süd 1974/75 für die Sechziger machte der Stürmer auf sich aufmerksam.

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Stefan Effenberg – AC Florenz, 1993/94

12 seiner 35 Länderspiele machte Stefan Effenberg als Zweitligaspieler unter Bundestrainer Berti Vogts. Nach seinem Wechsel im Sommer 1992 von den Bayern stieg er mit der Fiorentina ab, schaffte jedoch 1993/94 umgehend wieder den Aufstieg und ging nach 2 Jahren in Italien zu Borussia Mönchengladbach. Seine Karriere in der Nationalmannschaft beendete er bei der WM 1994 vorerst nicht ganz unfreiwillig.

Stefan Effenberg machte 12 Länderspiele als Zweitligaprofi des AC Florenz.

Paul Freier – VfL Bochum, 2002

Die Zweitligasaison 2001/02 war schon beendet, als Paul Freier im Mai 2002 unter Rudi Völler gegen Kuwait (7:0) als Zweitligaprofi zu seinem Länderspieldebüt kam. Für den WM-Kader reichte es dennoch nicht. Freuen durfte er sich lediglich über den Aufstieg mit dem VfL. Es folgten noch 16 weitere DFB-Einsätze für den VfL Bochum und 2 für Bayer Leverkusen.

Lukas Podolski – 1. FC Köln, 2004

Im Gegensatz zu Freier konnte sich Lukas Podolski bei seinem Debüt gegen Ungarn (0:2) im Juni 2004 für ein großes Turnier empfehlen. Auch er stieg zuvor mit dem 1. FC Köln in die Beletage des deutschen Fußballs auf. Seine restlichen 129 (!) Länderspiele machte „Poldi“ als Erstligakicker.

Lukas Podolski
Bei seinem Länderspieldebüt ist Lukas Podolski mit dem 1. FC Köln längst in die Bundesliga aufgestiegen, wurde aber noch als Zweitligaspieler geführt.

Patrick Helmes – 1. FC Köln, 2007/2008

Der nächste Kölner. Nach 2 Länderspielen und dem Abstieg des 1. FC Köln lässt Bundestrainer Jogi Löw den 23-Jährigen Patrick Helmes nicht fallen. Er lässt ihn in der Saison 2007/08 auch 3 Mal als Zweitligaprofi ran. Dass danach nur noch 8 weitere Spiele folgen lag auch an dem großen Verletzungspech des Stürmers.

Oliver Neuville – Borussia Mönchengladbach 2007/2008

Woran sich nicht mehr viele erinnern: Oliver Neuville machte die letzten 4 seiner insgesamt 69 Länderspiele als Zweitligaspieler für Borussia Mönchengladbach, mit denen er 2007 den bitteren Abstieg hinnehmen musste. Auch seine Führungsrolle beim direkten Wiederaufstieg, die 15 Tore und seine Erfahrung ließen ihn nochmal als Back-Up ins Team von Jogi Löw zurückkehren.

Oilver Neuville (Mitte) nach seinem letzten Länderspiel bei der EM 2008 gegen Österreich (1:0).

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