2. Bundesliga Meisterschaft Aufstieg

2. Bundesliga: Die BL-Absteiger sind die Favoriten auf die Meisterschaft

Noch nie war die 2. Bundesliga (alle 2. Bundesliga Wetten) so prominent besetzt wie in dieser Saison. Schalke 04, Werder Bremen, Hamburger SV, Fortuna Düsseldorf, Hannover 96, 1. FC Nürnberg – es gab viele Spielzeiten, in denen diese Klubs zeitgleich in der Bundesliga spielten. Wer schafft 2022 den Sprung zurück ins Oberhaus? Die bwin Bookies haben für die 2. Bundesliga Meisterschaft 3 Kandidaten auf dem Tippzettel.

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In der jüngeren Vergangenheit war die 2. Bundesliga Meisterschaft für die großen Favoriten kein Selbstläufer. 3 Mal in den letzten 5 Jahren betrug der Vorsprung des Erstplatzierten vor dem ärgsten Verfolger höchstens 3 Punkte. Auch in diesem Jahr ist es ein Hauen und Stechen um die Spitze. So groß wie in dieser Saison war der Kandidatenkreis für Rang 1 in dieser Liga wohl noch nie. Mehr als eine Handvoll Klubs hat das Potential und die Ambitionen für den Platz an der Sonne. Wer macht am Ende das Rennen? Die bwin Bookies haben 3 Klubs für Rang 1 auf dem Zettel, die 2 Spieltage vor Toresschluss nur 2 Zähler voneinander trennen. 2 weiteren Vereinen werden nur noch absolute Außenseiterchancen zugetraut.

Schalke ist wieder auf Kurs

Nach dem Bundesliga-Abstieg des FC Schalke 04 war der Wiederaufstieg das klare Ziel. Kein Wunder, dass hier ein besonderes Auge auf den Trainer geworfen wird. Schon die Hinrunde lief für die Knappen nicht perfekt. Trotzdem überwinderte der Klub auf Platz 4 – punktgleich mit dem Tabellendritten. Die Rückrunde verlief mit 12 Zählern aus den ersten 8 Partien ebenfalls nicht zufriedenstellend und kostete Dimitrios Grammozis nach 25 Spieltagen seinen Job. S04-Legende Mike Büskens soll die Knappen zurück ins Oberhaus führen. Und bislang läuft es für Königsblau unter dem 54-Jährigen wie am Schnürchen. Dank 6 Siegen aus 7 Partien ist Schalke wieder auf Platz 1 gesprungen. Die Mannschaft um Routinier Simon Terodde, der bereits 27 Treffer erzielte, hat alles in der eigenen Hand. Die letzten beiden Spieltage halten mit St. Pauli und Nürnberg aber noch 2 Gegner aus den Top 6 bereit. Und S04 sollte gewarnt sein: Werder Bremen (2.) lieferte am 31. Spieltag das Paradebeispiel (4:1), wie die Königsblauen auch im eigenen Stadion zu schlagen sind. Bei 2 Zählern Vorsprung auf Rang 2 wird den Schalkern mit Quote bei 1.60 für Platz 1 die geringste aller Zweitligisten zugewiesen.

Werder mit neuem Coach wieder im Favoritenkreis

Mit einer klaren Zielsetzung ist Werder Bremen ins erste Zweitliga-Jahr seit 1981 gegangen. Alles andere als die direkte Rückkehr ins Oberhaus wäre eine riesige Enttäuschung. Wie schwer das allerdings werden kann, musste der SVW in der Hinrunde erfahren. Bremen galt zwar vor dem Saisonstart als Top-Favorit für die 2. Bundesliga Meisterschaft, wurde dieser Rolle aber nicht gerecht. Nur an einem einzigen der ersten 15 Spieltage belegte das Team einen Top-3-Rang. Unter Trainer Markus Anfang kam das Team nicht ins Rollen. Der Impfpass-Skandal des Coaches erwies sich allerdings als Segen. Anfang wurde Mitte November entlassen, seitdem läuft es bei den Norddeutschen. Unter Nachfolger Ole Werner kassierte Werder in 17 Spielen nur 2 Niederlagen und spielte sich zurück in den Favoritenkreis und für 4 Spieltage an die Tabellenspitze. Zuletzt ließ die Mannschaft aber Federn und mit nur einem Sieg in 5 Partien wichtige Zähler im Aufstiegsrennen liegen. Das Restprogramm ist mit Erzgebirge Aue und Jahn Regensburg allerdings das vermeintlich leichteste aller Titelanwärter und beschert dem SVW eine aktuelle Quote von 2.90

Darmstadt ist die größte Überraschung

Vor dem Saisonstart wurden viele der großen Traditionsklubs als Aufstiegsfavoriten gehandelt. Der SV Darmstadt gehörte diesem erlesenen Kreis nicht an. Das hat sich geändert. Die Lilien spielen eine bärenstarke Saison und liegen nach 32 Spieltagen auf Platz 2. Die Mannschaft von Torsten Lieberknecht stellt die geteilt beste Offensive (67 Tore) der Liga. Besonders die Aufritte gegen die direkte Konkurrenz waren in der Hinrunde beeindruckend: HSV (2:2), Bremen (3:0), Nürnberg (2:0), Schalke (4:2), St. Pauli (4:0). Zwar konnte der SVD in der Rückrunde daran nicht immer anknüpfen (0:5 gegen HSV, 0:1 gegen Bremen, 1:3 gegen Nürnberg), im Titelrennen sollten die Lilien aber noch nicht abgeschrieben werden. Für die Zweitliga-Meisterschaft weisen die bwin Bookies dem SVD immer noch Quote 4.50 zu.

Hamburger Vereine nur noch mit Außenseiterchancen

Als vor dem Saisonstart gemutmaßt wurde, welcher Klub die Favoriten ärgern könnte, fiel ganz oft der Name des FC St. Pauli. Die Hamburger spielten bereits eine starke Rückrunde in der vergangenen Spielzeit und ließen damit aufhorchen. Dass der FCSP die damals gezeigten Leistungen aber nochmals steigern würde können, war angesichts der Abgänge von einigen Leistungsträgern (Zehir, Buballa, Miyaichi, Zalazar, Marmoush) unwahrscheinlich. Die Kiez-Kicker belehrten alle Skeptiker aber eines Besseren. Vom 9. bis zum 19. Spieltag führte St. Pauli die Tabelle an und wurde souverän Herbstmeister. In der Rückrunde tut sich das Team von Trainer Timo Schultz aber schwer. Die Bilanz ist mit 4 Siegen, 6 Unentschieden und 5 Niederlagen aber unterdurchschnittlich. Deshalb liegt die aktuelle Quote für Platz 1 nur noch bei 501.0. Der Hamburger Stadtrivale HSV hat sich dagegen nach 3 Ligasiegen in Serie nicht nur in der Gunst der Buchmacher wieder nach oben gearbeitet, sondern auch in der Tabelle 2 Plätze gutgemacht. Folglich bekommt der ehemalige Bundesliga-Dino mit 201.0 eine ähnlich hohe Quote zugewiesen. Dennoch müssen sich die Nordlichter bei 3 Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz sowie 5 Punkten zur Spitze aller Voraussicht zum 4. Mal in Serie mit dem undankbaren 4. Platz begnügen.

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