2. Bundesliga: Duell der Schwergewichte im Unterhaus

2. Bundesliga: Duell der Schwergewichte im Unterhaus

Die beste 2. Bundesliga aller Zeiten startet am Wochenende in die neue Saison. Viele große Traditionsklubs wollen um den Aufstieg kämpfen  – allen voran Schalke 04, Werder Bremen und der Hamburger SV. Doch welches Schwergewicht hat am Ende Grund zum Jubeln? Die bwin News Infografik macht den Check.

Seit 1974 existiert im deutschen Fußball die 2. Bundesliga (alle 2. Bundesliga Wetten), seit 1981 eingleisig. Ohne Übertreibung: So stark besetzt wie in dieser Saison, die am Freitag startet, war das Unterhaus noch nie. Viele Vereine mit Tradition gehen an den Start: Schalke 04, Werder Bremen, HSV, Fortuna Düsseldorf, 1. FC Nürnberg, Hannover 96, FC St. Pauli, Holstein Kiel, Karlsruher SC. Dazu kommen die Aufsteiger Dynamo Dresden und Hansa Rostock. Das Teilnehmerfeld verspricht Spannung pur. Aber: Es gibt nur 2 direkte Aufstiegsplätze, Enttäuschung ist bei einigen Schwergewichten vorprogrammiert.

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Die Schwergewichte Schalke und Werder

3 Mal stieg S04 zuvor aus der Bundesliga ab, 2 Mal (1981/82 und 1983/84) gelang der sofortige Wiederaufstieg – jeweils in einer Saison mit einer geraden Jahreszahl. Ein gutes Omen? Hoffnungsträger ist Simon Terodde. Der Stürmer schoss bereits den VfB Stuttgart (2017) und den 1. FC Köln (2019) zur Zweitliga-Meisterschaft. Dem 33-Jährigen fehlen nur noch 12 Treffer, um mit Zweitliga-Rekordtorschütze Dieter Schatzschneider gleichzuziehen. Einen großen Push erhoffen sich die Knappen durch die Rückkehr der Fans. Ohne Zuschauer gewann Königsblau in den vergangenen 1,5 Jahren nur 3 von 40 Ligaspielen (29 Niederlagen, 8 Unentschieden).

Der SVW hat den wertvollsten Kader der gesamten Liga – obwohl bis Transferschluss noch Abgänge erwartet werden. Gleiches gilt aber auch für Schalke. 6 der wertvollsten 10 Akteure der 2. Liga stehen im Werder-Aufgebot. Von den Namen her – u. a. Ömar Toprak, Leonardo Bittencourt, Jiri Pavlenka, Johannes Eggestein – ist Bremen der absolute Top-Favorit. Auf die Unterstützung der Fans können sich die Norddeutschen trotz des Abstiegs verlassen. 27.000 Dauerkarten wurden verkauft, so viel wie noch nie zuvor in der SVW-Historie. Gutes Omen für den Aufstieg: Werder Bremen blieb noch nie länger als eine Saison in der 2. Liga.

Die Schwergewichte HSV und Düsseldorf

Neuer Trainer, neues Glück. Nach diesem Motto verfährt der Hamburger SV. Seit 3 Jahren sitzen die Norddeutschen in der 2. Liga fest. Unter Tim Walter soll jetzt endlich die Bundesliga-Rückkehr gelingen, 3 Mal Platz 4 ist genug. Dabei setzt der neue Mann auf eine andere Ausrichtung als seine Vorgänger Christian Titz, Hannes Wolf, Dieter Hecking, Daniel Thioune und Horst Hrubesch. Angriff ist jetzt Trumpf an der Elbe. „Wer mich verpflichtet, weiß sehr genau, was für einen Trainer er bekommt“,  sagte Walter dem Socrates Magazin einmal in einem Interview. Der Coach will Dominanz, Offensive und attraktiven Fußball von seiner Mannschaft sehen. Dafür stand der HSV in der Vergangenheit nicht unbedingt. Vielleicht klappt der große Wurf ja endlich in dieser Saison, wenn mit dem SV Werder der Erzrivale wieder in der gleichen Liga spielt …

Experten und Buchmacher haben für den Aufstieg auch die Fortuna ganz dick auf der Rechnung. Nachdem die Rheinländer ihrer Favoriten-Rolle in der vergangenen Saison nicht gerecht wurden, klappt es aus der Deckung vielleicht dieses Mal besser. F95 verfügt über ganz viel Zweitliga-Erfahrung, der gesamte Kader kommt auf 1.856 Einsätze in der 2. Bundesliga. Da kann kein anderer Verein mithalten. Das könnte sich vor allem gegenüber Schalke und Werder als Vorteil erweisen, für die das Unterhaus weitestgehend Neuland ist. Die Mannschaft von Trainer Christian Preußer weiß, wie man in dieser Liga Führungen verwaltet. In der letzten Spielzeit wurden von 20 Führungen 16 erfolgreich über die Zeit gebracht. F95 ist mit allen Wassern gewaschen.

FC St. Pauli – das Überraschungs-Schwergewicht

Die vergangenen Spielzeiten haben gezeigt: Nicht immer macht der Favorit in der 2. Bundesliga das Rennen. Mit den Aufstiegen von Greuther Fürth, Arminia Bielefeld oder vom SC Paderborn war nicht unbedingt zu rechnen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass auch in dieser Saison ein Überraschungsteam den Top-Teams das Leben schwer machen wird. Der FC St. Pauli ist hierfür ein Kandidat. Der Klub vom Kiez zeigte bereits in der vergangenen Rückrunde, welches Potential in ihm steckt. 31 der insgesamt 47 Zähler der letzten Saison holte der FCSP in der 2. Saisonhälfte. Hätten die Hanseaten in der Hinrunde besser performt, wäre bereits 2020/21 eine Spitzenposition möglich gewesen. Seit mittlerweile 10 Jahren spielt St. Pauli in der 2. Bundesliga. In der Geschichte des Klubs ist das die längste durchgehende Zugehörigkeit in einer Liga. Zeit für eine Veränderung!

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