11 Fakten zum Confederations Cup in Russland

11 Fakten zum Confederations Cup in Russland

Von wegen Sommerpause. Am Samstag eröffnet Gastgeber Russland gegen Neuseeland den Confederations Cup. Das Finale steigt am 02. Juli. Wer sich noch mit dem letzten Expertenwissen rund um das Turnier versorgen möchte, der ist hier genau richtig.

– Die Trophäe des Confederations Cup hat große Ähnlichkeit mit dem WM-Pokal. Sie wiegt 8,6 Kilogramm und ist 40 Zentimeter groß.

Der Confed Cup ist auch gleichzeitig das Turnier der Sieger der verschiedenen Kontinente. Deutschland ist allerdings als amtierender Weltmeister dabei. Im Kader von Trainer Jogi Löw stehen mit Matthias Ginter, Shkodran Mustafi und Julian Draxler allerdings nur noch 3 WM-Champions. Zum Vergleich: Deutschlands Gegner in der Vorrunde, Afrikameister Kamerun, hat noch 17 Spieler vom Gewinn des Afrika Cups 2017 im Aufgebot.

– Zum ersten Mal seit 1997 und der offiziellen FIFA-Variante des Turniers ist Rekordsieger Brasilien (4 Titel) nicht dabei. Gewinnt ein Team außer Mexiko, gibt es erstmals seit 2003 wieder einen neuen Sieger.

– Aber! Noch nie wurde ein amtierender Confed Cup-Sieger im Anschluss Weltmeister. Weltmeister konnten allerdings beim Confederations Cup triumphieren.

Mexikos Rekorde

– Mexiko hält gleich 2 Zuschauerrekorde. Die meisten Zuschauer bei einem Confed Cup gab es 1999 im Finale zwischen Gastgeber Mexiko und Brasilien im berühmt berüchtigten Azteken-Stadion von Mexiko City (110.000 Zuschauer). Als der amtierende Sieger 2001 in Südkorea das Turnier gegen Australien eröffnete, fanden sich nur 6.232 Fans im Stadion von Suwon ein. Beide Rekorde dürften in Russland unangetastet bleiben.

– Mit dem Mexikaner Rafael Marquez (1999, 2005) und Neuseelands Shane Smeltz (2003, 2009) sind 2 Spieler dabei, die schon 2 Confed Cups in den Knochen haben. Der 38-jährige Marquez würde bei einem Einsatz zum ältesten Spieler in der Geschichte des Turniers avancieren.

– Den höchsten Sieg bei einem Confed Cup feierte Spanien 2013 beim 10:0 über Tahiti.

Videobeweis im Einsatz

– Bei der diesjährigen Ausgabe kommt auch der Videobeweis zum Einsatz. Der sogenannte VAR (Video Assistant Referee) kann bei Toren, Elfmeter, Roten Karten und Spielerverwechslungen von außerhalb eingreifen.

– Wie schon im DFB-Pokal 2016/17 eingeführt, hat nun auch beim Confederations Cup jede Mannschaft zur Verlängerung die Möglichkeit, einen weiteren Spieler auszutauschen. Außerdem sind die Schiedsrichter dazu angehalten, vermehrt auf Zeitspiel zu achten.

– 2003 ereignete sich Tragisches. Der Kameruner Marc-Vivien Foe brach im Halbfinale zwischen Kamerun und Kolumbien (1:0) auf dem Platz zusammen und verstarb später im Krankenhaus. Seit dem werden seine Trikotnummern 23 und 17 bei seinen Ex-Vereinen Manchester City, Olympique Lyon und RC Lens nicht mehr vergeben.

– Mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit wird die diesjährige Ausgabe des Confed Cups die letzte sein. Dass 2021 im Sommer in Katar gespielt wird, ist höchst unwahrscheinlich. Schon seit längerem ist der Wettbewerb, vor allem den großen Fußballnationen ein Dorn im Auge.

In Gedenken an seinen verstorbenen Spieler Marc-Vivien Foe trägt Kameruns deutscher Trainer Winfried Schäfer im Finale 2003 gegen Frankreich das Trikot des Spielers.

Mitten drin im Geschehen mit der bwin Sportwetten-App: Hier warten mehr Wetten als bei jedem anderen Anbieter. Umfassende Fußball-Statistiken liefern die dazugehörigen Informationen. Extra-schneller Wettabschluss garantiert! Jetzt downloaden

X