10 Jahre Bundesliga in Zahlen: Die Bestwerte des Jahrzehnts

10 Jahre Bundesliga in Zahlen: Die Bestwerte des Jahrzehnts

Das 2. Jahrzehnt im neuen Jahrtausend ist vorbei. Welche Mannschaft feierte zwischen Januar 2010 und Dezember 2019 die meisten Siege? Welcher Klub kassierte in diesem Zeitraum die meisten Niederlagen? Welcher Stürmer traf in den vergangenen 10 Jahren am häufigsten und welcher Keeper verzeichnete die meisten Zu-Null-Spiele? Die Antworten gibt es in unserer großen Infografik, die alle Bestwerte des Jahrzehnts auf einen Blick liefert.

Die besten und die schlechtesten Bundesliga-Teams des Jahrzehnts

Bayern München war die alles überragende Mannschaft in der Bundesliga (alle Bundesliga Wetten) im vergangenen Jahrzehnt. Das wird bereits auf den ersten Blick bei den Titeln deutlich. Der FCB gewann 8 Meisterschaften, davon zuletzt 7 in Serie. Das gab es in der Geschichte der deutschen Eliteklasse noch nie. Lediglich Borussia Dortmund konnte dem Rekordmeister 2011 und 2012 Platz 1 streitig machen. Überragend ist auch die Siegquote der Münchner in den vergangenen 10 Jahren. Satte 70% aller Ligaspiele beendete der FCB als Sieger, die Bayern gewannen 238 von 340 Partien.

Das Gegenteil war bei Hannover 96 der Fall. Kein anderer Verein kassierte zwischen Januar 2010 und Dezember 2019 so viele Bundesliga-Niederlagen wie die Niedersachsen. 46% aller Erstligaspiele des aktuellen Zweitligisten gingen verloren. Insgesamt verlor Hannover 140 Bundesliga-Begegnungen und damit eine Partie mehr als Mainz (139). Das ist deshalb erstaunlich, da die 96er 2 Mal in die 2. Bundesliga abstiegen (2015/16 und 2018/19) und deshalb 51 Bundesligaspiele weniger absolvierten als die Konkurrenz aus Mainz und Bremen.

FCB-Spieler dominieren

Wer auf das vergangene Jahrzehnt zurückblickt, der wird an einem Spieler nicht vorbeikommen: Robert Lewandowski! Der Pole ist der Ballermann der Liga. In den letzten 10 Jahren erzielte der Stürmer 221 Ligatreffer. Egal ob im Trikot des BVB oder im Dress der Bayern – Lewandowski traf nach Belieben. Seine schwächste Saison war seine Premieren-Spielzeit in Deutschland. 2010/11 traf er für Dortmund in der Liga 8 Mal, danach folgten 9 Saisons (inkl. der aktuellen) mit mindestens 17 Hütten pro Serie. Das brachte dem mittlerweile 31-Jährigen 4 Mal den Gewinn der Torjägerkanone ein.

Was Lewandowski im Angriff ist, ist Manuel Neuer zwischen den Pfosten: Ein Meister seines Fachs. Kein anderer Keeper musste im letzten Jahrzehnt so wenige Gegentore schlucken wie der gebürtige Gelsenkirchener. Bereits auf Schalke machte er das Toreschießen für die Gegner schwer, beim FC Bayern avancierte er endgültig zu einem der besten Torhüter der Geschichte. 141 Partien beendete Neuer in der Liga seit Januar 2010 zu Null – das ist fast die Hälfte mehr als Oliver Baumann (80 Spiele), die Nummer 2 in diesem Ranking. Diese Zahl ist umso beeindruckender, wenn man bedenkt, dass Neuer seit seinem Wechsel zu den Bayern insgesamt 480 Tage verletzungsbedingt pausieren musste und eine Vielzahl an Bundesligaspielen verpasste.

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