1. FC Nürnberg: Darum sind die vielen Gegentore (noch) halb so schlimm

1. FC Nürnberg: Darum sind die vielen Gegentore (noch) halb so schlimm

Zum wiederholten Male setzte es für den 1. FC Nürnberg auswärts eine herbe Schlappe und viele Gegentreffer. 29 Gegentore bedeuten derzeit den unehrenhaften Titel als Schießbude der Liga. Doch die Franken müssen sich (noch) nicht grämen.

Nur 2 Mannschaften kassierten in diesem Jahrtausend mehr Gegentore nach dem 12. Spieltag als der 1.FC Nürnberg. Kaiserslautern kam 2005/06 auf 30 Einschläge und stieg am Ende ab. Werder Bremen musste 2016/17 gar 31 Gegentore hinnehmen und blieb am Ende drin.

0:7 beim BVB, 0:6 bei RB Leipzig und jetzt 2:5 auf Schalke. Herbe Pleiten pflastern in Regelmäßigkeit den Weg des Aufsteigers in der Bundesliga, den letzten Platz in der Auswärtstabelle haben sie damit inklusive. Ein Punkt trennt sie noch von den Abstiegsplätzen. Doch man muss die Ergebnisse etwas differenziert betrachten. Alle 3 Gegner haben weitaus höhere Ziele, größeres Potential und erwischten den FCN jeweils an einem gebrauchten Tag.

Torwart-Fehler spielen eine Rolle

Auch am Samstagabend auf Schalke leitete ein Torwartfehler die Niederlage ein. Keeper Christian Mathenias Klärungsversuch landete auf den Füßen von S04-Stürmer Steven Skrzybski, der sich zum 1:0 bedankte. In Leipzig machte Fabian Bredlow bei mehreren Toren eine schlechte Figur, stieß mit seinem Kommentar sogar die Torwartdiskussion selbst mit an. „Ich habe sechs Dinger kassiert. Wenn es die jetzt nicht geben würde, wann dann?“

Die 3 genannten Spiele des Clubs sind allerdings auch die einzigen wirklichen Ausrutscher. Ohne diese Spiele läge das Torverhältnis bei 11:11. Schaut man außerdem auf die übrigen Spiele, so liegt der Gegentor-Schnitt nur noch bei 1,1 anstatt bei 2,4. Ein ziemlich guter Wert für einen Aufsteiger. Gut auch, dass sich bislang niemand im Umfeld von den Resultaten blenden ließ. Viel mehr weiß man, dass man auch nach diesen Pleiten zusammenrücken muss. Mit den wenigsten Ausgaben und der geringsten Bundesliga-Erfahrung aller Teams ist der Aufsteiger in die Saison gestartet.

Zu Hause müssen die Punkte her

Auch die Heimbilanz ist mit 8 Punkten aus 6 Spielen in Ordnung. Zu Hause gelangen überdies auch die wichtigen Siege gegen die direkte Konkurrenz aus Hannover (2:0) und Düsseldorf (3:0). Bis zum Jahreswechsel sind noch Bayer Leverkusen, der VfL Wolfsburg und der SC Freiburg zu Gast (alle Bundesliga-Wetten). 7 Punkte aus diesen Partien müssen allerdings auch das realistische Ziel sein. Behält man die Punkte in Zukunft weiterhin im Max-Morlock-Stadion und gewinnt gegen die Mitkandidaten um den Abstieg, dann hat das Team eine gute Chance die Liga zu halten. Auswärts sind die Aufgaben mit Bayern München und Borussia Mönchengladbach bis zum Jahreswechsel weitaus kniffeliger und weitere Klatschen einkalkuliert.

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Michael Köllner
Michael Köllner darf auch nach hohen Niederlagen beim 1. FC Nürnberg in Ruhe weiterarbeiten.

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