1. FC Köln: Claudio Pizarro würde sofort helfen

1. FC Köln: Claudio Pizarro würde sofort helfen

Beim 1. FC Köln ist Offensivschwäche nach dem China-Wechsel von Torjäger Anthony Modeste signifikant. Nur 1 Treffer in 6 Spielen in der Bundesliga und 1 mageres Tor in der Europa League. Jetzt steht offenbar ein Rekord-Mann der Liga in Kontakt mit dem FC: Claudio Pizarro (38). Der beste Torjäger-Legionär der Liga-Geschichte ist derzeit ohne Verein. Er könnte den Geißböcken vor allem im Zusammenspiel mit Jhon Cordoba eine wertvolle Hilfe sein.

Es wurde am Montag nicht nur gefeiert bei der Mitgliederversammlung des 1. FC Köln. Die FC-Führung konnte Rekord-Zahlen vermelden. Der Umsatz in der abgelaufenen Saison mit Transfer-, Zuschauer- und TV-Einnahmen lag bei satten 129 Mio. €. So stark war der 1. FC Köln wirtschaftlich noch nie. Sportdirektor Jörg Schmadtke gab aber auch unumwunden zu, dass die Offensive derzeit die größte Problemzone beim Europa-League-Teilnehmer ist. „Vielleicht müssen wir da noch was tun“, so Schmadtke gegenüber der Boulevardzeitung Express. Der Verkauf von Top-Torjäger Anthony Modeste – mit 25 Toren in 34 Spielen maßgeblich am Sprung in den Europapokal beteiligt – wiegt für die Kölner ebenso schwer wie die langfristigen Ausfälle von Spielern wie Jonas Hector und Marcel Risse.

Pizarro wäre ablösefrei und sofort verfügbar

Bis zum Beginn der Winter-Transferperiode könnte einer helfen: Claudio Pizarro. Der 38-jährige Stürmer-Veteran ist derzeit ohne Verein, hält sich in London fit. Wie der Express und auch die Rheinische Post am Mittwoch berichten, steht Köln angeblich in Kontakt mit dem Peruaner. Pizarro selbst kennt dieses Szenario schon. Bei seinem 3. und letzten Wechsel zu Werder Bremen im September 2015 war er nach seinem Vertragsende beim FC Bayern München ebenfalls vereinslos. Im Sommer wurde sein Kontrakt bei den Bremern nicht mehr verlängert. Pizarro ist damit ablösefrei.

Piza und der FC – das passt!

Es ist wohl kein Witz. Das 1. Treffen zwischen FC-Vertretern und „Piza“, wie der Torjäger mit peruanischer und italienischer Staatsangehörigkeit von den Fans genannt wird, soll laut Sport 1 in einer Kölner Pizzeria stattgefunden haben. Zwar dementierten Pizarro – mit 191 Toren in 430 Spielen bester ausländischer Torjäger der Bundesliga-Geschichte – und auch der FC das Treffen. Das ist vielsagend. Doch davon mal abgesehen macht Pizarros Verpflichtung für den derzeitigen Tabellenletzten durchaus Sinn.

Wertvoll beim letzten Bremer Wechsel 2015

In seinen letzten beiden Spielzeiten für Werder Bremen erzielte er in 47 BL-Spielen 15 Tore. Oldie, but Goldie. Ein weiteres Argument spricht für Pizarro. Der Südamerikaner könnte dem in Köln noch nicht wirklich angekommenen Kolumbianer Jhon Cordoba – mit erst 24 Jahren aus einer komplett anderen Spielergeneration – im Team ein wichtiger Ansprechpartner werden. Von Pizarros Torjägerqualitäten und seiner immensen Erfahrung mal ganz abgesehen.

Das Portal Transfermarkt.de schätzt die Wahrscheinlichkeit eines Pizarro-Wechsels an den Rhein mit 40 Prozent ein. Mit einem Marktwert von 1 Mio. € ist Pizarro aktuell gemeinsam mit dem früheren Wolfsburger Ashkan Dejagah (31) der wertvollste vereinslose Spieler, der zuvor in der Bundesliga spielte.

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Wird das RheinEnergie Stadion in Köln die neue sportliche Heimat von Claudio Pizarro (3. v. l.)?

 

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