Mission 2. Liga: Vehs Blaupause für den Effzeh-Neuaufbau

Mission 2. Liga: Vehs Blaupause für den Effzeh-Neuaufbau

Verloren hat man im Kölner Lager während der Hinrunde aller Hand, jedoch nicht den Optimismus und den rheinischen Humor. In den sozialen Netzwerken kursiert bereits eine Veranstaltung namens „1. FC Köln Aufstiegsfeier 2019“. Mit welchen Spielern nehmen die Domstädter ab August den 6. Neustart im Unterhaus in Angriff? Unsere Kader-Analyse:

Der erlösende erste Sieg (1:0 gegen Wolfsburg) hat seine Wirkung nicht verfehlt. Wichtig für die Grundstimmung im Verein und Vertreibung tasmanischer Geister – aber keine Initialzündung für eine historische Aufholjagd. Mit Wetten auf den Effzeh-Abstieg (Quote: 1.05) lässt sich seit geraumer Zeit nur noch Kleingeld verdienen. Auch Armin Veh, von Beruf Sportdirektor und Dauer-Optimist, gibt sich in diesem Fall keinen Illusionen hin.

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Maroh, Rausch und Risse könnten das Gerüst bilden

Zwischen Weihnachtsfest sowie Rückrunden-Start steigt der Schwabe endgültig in die Planungen für die 2. Liga ein. Ohne Frage verfügt Veh über ein großes Netzwerk in der Bundesliga. Namhafte Spieler für ein halbes Jahr auszuleihen macht wenig Sinn. Viel mehr dürfen eventuelle Neuzugänge bereits als Vorgriff für die Saison 2018/19 verstanden werden. Klar ist auch: Aus dem bestehenden Kader des 1. FC Köln besitzen alle Spieler einen Vertrag für beide Ligen.

Trotzdem müssen sich die Effzeh-Anhänger von einem Publikumsliebling verabschieden. Torhüter Timo Horn, neben Christian Clemens der einziger Kölner, der den letzten Abstieg 2012 miterlebte, macht dann von seiner Ausstiegsklausel gebrauch. Der ebenfalls mit dem BVB in Verbindung gebrachte Jonas Hector sowie Leonardo Bittencourt oder Dominique Heintz sind wohl ebenfalls nicht zu halten.

Ein solides Gerüst scheint im aktuellen Kader bereits vorhanden. Im Fall von Dominic Maroh spricht einiges für einen Verbleib. Für ein Team, „das sofort die Favoritenrolle annimmt“ (Armin Veh), wäre der 31-Jährige als Abwehrchef wie gemacht. Ihm zur Seite stehen voraussichtlich Konstantin Rausch sowie die Jungspunde Lukas Klünter und Jannes Horn.

In der Offensive bahnen sich viele Abgänge an

Tritt er mit Köln den Gang in Liga 2 an? Marcel Risse

Glücklich schätzen können sich die Kölner, wenn andere Bundesligisten bei Marcel Risse vor der Verletzungsanfälligkeit des Flügelflitzers zurückschrecken. Ob der aktuelle Kapitän Matthias Lehmann weiterhin zu diesem Gerüst gehören wird, bleibt schwer zu prognostizieren. Im zentralen Mittelfeld drängte sich mit Salih Özcan ein hoffnungsvolles Talent in den Vordergrund. Der 17-jährige Nikolas Nartey will es ihm eine Etage tiefer gleichtun.

In der Offensive oder dem Mannschaftsteil, der sich bei mickrigen 10 Toren so nennen darf, erwartet Armin Veh die mit Abstand größte Baustelle. Jhon Cordoba erwies sich als teures Missverständnis. Yuya Osako? Wohl zu Teuer für Liga 2. Sehrou Guirassy? Liebäugelt mit der Rückkehr in die französische Heimat. Simon Zoller (13 Tore für Kaiserslautern in der Saison 2013/14) ist es zutrauen, sich in der 2. Liga ein Fixpunkt im Sturmzentrum zu entwickeln.

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