1. FC Kaiserslautern: Die Erinnerungen an den Wahnsinn von 2008

1. FC Kaiserslautern: Die Erinnerungen an den Wahnsinn von 2008

Die Roten Teufel vom 1. FC Kaiserslautern haben neues Feuer entfacht. Nach dem 4:1 beim MSV Duisburg ist der Glaube an den Klassenerhalt am Betzenberg endgültig zurück. Auch weil es einige Parallelen zur Wahnsinnsaufholjagd von vor 10 Jahren gibt.  

Der 1. FC Kaiserslautern lebt. Eiskalt nutze vor allem Stürmer Osayamen Osawe mit seinem Dreierpack die sich ergebenden Chancen. Eine Tugend, die im Abstiegskampf nötig ist und unter Trainer Michael Frontzeck zur Regelmäßigkeit geworden ist.

Waren es unter Norbert Meier nur 0,33 und unter Jeff Strasser immerhin exakt 1 Punkt im Schnitt pro Spiel. Konnte Frontzeck diesen mit dem Team in den 9 Spielen unter seiner Verantwortung bis auf 1,77 Zähler steigern. Rechnet man diese Punkte bis zum Ende der Saison für die verbleibenden 6 Spiele hoch, dann steht der FCK am Ende bei 39 Punkten. In den letzten 10 Jahren ist mit dieser Ausbeute kein Klub aus der 2. Bundesliga (alle Wetten zur 2. Bundesliga) in die 3. Liga abgestiegen.

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14 Klubs in Abstiegsnot

Soviel Abstiegskampf war noch nie in Liga 2. Vor dem Spieltag lagen zwischen Relegationsplatz 16 (Aue mit 33 Punkten) und Arminia Bielefeld auf Rang 5 nur 5 Zähler. 14 Vereine sind in akuter Abstiegsgefahr. Jeden kann es erwischen. Je mehr Vereine involviert, desto höher die Wahrscheinlichkeit das einem im Endspurt die Puste ausgeht. Die Lauterer stecken seit dem 1. Spieltag in Nöten, wissen mittlerweile mit der Abstiegsangst umzugehen. Sie haben jetzt Blut geleckt und außerdem nichts mehr zu verlieren. Eine gefährliche Situation für alle Gejagten. Am Ende erwischt es bei diesen Konstellationen oft denjenigen, der am wenigsten damit rechnet. 2007/08 musste Kickers Offenbach mit 4 Punkten aus den letzten 6 Spielen dran glauben.

Der Betze bebt

Viele Fans fühlen sich eben an diesen legendären Endspurt vor 10 Jahren zurückerinnert. Auch das wird in den restlichen nicht nur die Treuesten der Treuen hinter dem Ofen hervorlocken. Damals stand der Klub 6 Spieltage vor Schluss ebenfalls 8 (!) Punkte hinter dem rettenden Ufer. Bis zum Ende der Saison fuhr die Mannschaft noch sensationelle 13 Punkte ein. Die Konkurrenz patzte entsprechend.

In den letzten 3 Heimspielen peitschten im Schnitt rund 37.000 Fans die Mannschaft auf dem Betzenberg zu 3 Siegen und Richtung Klassenerhalt. Die Fans in der Pfalz mögen leidgeprüft sein, aber wenn es ums Ganze geht und die Mannschaft kämpft, ist die Stimmung erstligareif. Im Saisonendspurt sollen das vor allem die direkten Konkurrenten Dresden (12.) und Heidenheim (14.) zu spüren bekommen. Wie 2008 können die Fans vielleicht die letzten Prozente zum zeitweise nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt beitragen.

2008 konnte sich der FCK auf seine Fans verlassen.

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