Martin Zimmermann

Robert Almer: „Die Nominierung von Janko sollte jüngeren Stürmern zu denken geben“

Robert Almer ist aktuell Sportlicher Leiter sowie Torwarttrainer beim österreichischen Verein SV Mattersburg. Als aktiver Spieler stand er unter anderem für die Wiener Austria, Energie Cottbus und Fortuna Düsseldorf zwischen den Pfosten. Zudem stand er von 2011 bis 2016 insgesamt 32 Mal im Tor des österreichischen Nationalteams. Unsterblich machte er sich mit seiner Leistung im Gruppenspiel gegen Portugal bei der EM 2016.

Herbert Prohaska: „Es ist kein Drama gegen Bosnien zu verlieren!“

Herbert Prohaska ist in Österreich eine lebende Legende. Er verbrachte knapp 18 Jahre seiner Fußballer- und Trainerkarriere bei der Wiener Austria und drang mit ihr bis ins Europacup-Finale vor. Nach Stationen bei Inter Mailand und der AS Roma, mit der er die italienische Meisterschaft gewann, kehrte er zum FAK zurück, wo er 1989 seine aktive Karriere beendete. Im Interview mit bwin spricht der ÖFB-Jahrhundertfußballer über die Titelchancen der Austria, warum Alaba jetzt auf der richtigen Position im Team spielt und das Stürmerproblem der österreichischen Nationalmannschaft.

Christian Ziege: „Die Stimmung im Land ist gegen Jogi Löw.“

Christian Ziege ist Europameister, war als Spieler in Deutschland, England und Italien bei Top-Klubs tätig. Als Trainer sammelte er bei der DFB-Jugend (U18 und U19) Erfahrung. In seiner Vita stehen Trainer-Engagements bei deutschen, spanischen und zuletzt thailändischen Klubs. Im bwin-Interview spricht er über die Gründe für das frühe Ausscheiden der DFB-Elf, die aufgegangenen Sterne der WM, warum der asiatische Fußball sein Geld falsch einsetzt und wie man ohne Transfersummen in englischen Dimensionen heutzutage erfolgreich sein kann.

Ulf Kirsten: „Einen Meistertitel kann ich mir in Leverkusen nicht vorstellen.”

Ulf Kirsten gehörte in den 90er Jahren zu den besten Stürmern der Bundesliga. Kein anderer Angreifer schoss in dem Jahrzehnt im deutschen Oberhaus mehr Tore als „Der Schwatte“. Er ist eine Vereinslegende bei Dynamo Dresden und bei Bayer Leverkusen. Mit 233 Treffern ist er Rekordtorschütze der Werkself. Nach dem Karriereende … Read more

David Odonkor exklusiv: „Peter Stöger passt einfach nicht zu Borussia Dortmund.”

David Odonkor ist eng mit dem deutschen Sommer-Märchen 2006 verbunden. Bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land ging sein Stern auf. Verletzungsbedingt musste der pfeilschnelle Offensivspieler seine Karriere mittlerweile beenden. Im exklusiven Interview sprach der 33-Jährige ausführlich über seinen Ex-Verein Borussia Dortmund. Von 1998 bis 2006 trug er das Trikot des BVB und kennt den Klub aus dem Effeff.  Ist Peter Stöger der richtige Trainer? War das Verhalten von Pierre-Emerick Aubameyang korrekt? Warum zündet Andriy Yarmolenko noch nicht? Ist die Borussia nur ein Ausbildungsverein? Odonkor liefert lesenswerte Anworten. Darüber hinaus blickt er auf seine eigene Karriere zurück.

Sie haben mehrere Jahre beim BVB gespielt, wie beurteilen Sie die derzeitige, von Unruhen geprägte, Situation?

Die Situation ist zurzeit nicht leicht. Diskussionen, wie zuletzt um Aubameyang, gab es zu meiner aktiven Zeit beim BVB gar nicht. Wir haben trainiert, gespielt und wenn ein Verein Interesse gezeigt hat, dann hat man sich an einen Tisch gesetzt und ehrlich miteinander gesprochen. Aber dieses Verweigern, Streiken und seine Leistung nicht mehr zu bringen, finde ich respektlos und schade. Wir sind mittlerweile in einer Zeit angekommen, in der Spieler denken willkürlich entscheiden zu können, ob sie bleiben oder nicht – und das trotz laufenden Vertrags.

Sie meinen, dass sich Spieler heutzutage nicht mehr darum kümmern, ob sie einen laufenden Vertrag haben oder nicht?

Ja, man hat es bei Dembélé gesehen, bei Aubameyang, bei Coutinho. Die Vereine müssten sich fragen, ob sie solche Typen wirklich verpflichten wollen. Diese Spieler streiken sich dann nämlich einfach zum nächsten Verein.

Schaden diese Spieler ihrem Verein?

Dieses Verhalten schadet dem BVB auf jeden Fall. Aubameyang war Torschützenkönig, der alleinige Stürmer und Torjäger und damit hatte er Dortmund in der Hand, weil sie in gewisser Weise von ihm und seinen Toren abhängig waren. Die Situation wäre eine andere gewesen, hätte man einen zweiten oder dritten guten Stürmer in der Hinterhand gehabt.

Fehlt den Spielern ein gewisses Maß an Dankbarkeit gegenüber dem Verein?

Man hat Dembélé und Aubameyang aus Frankreich geholt, hat sie in Dortmund gut ausgebildet und zu Stars gemacht. Sich dann so zu bedanken und zu verhalten, finde ich respektlos gegenüber dem Verein und der Mannschaft.

Ist Peter Stöger der richtige Trainer für den BVB?

Bis Ende der Saison macht er seine Arbeit hoffentlich gut und dann denke ich, dass sich der BVB einen neuen Trainer suchen wird. Man muss auch bedenken, dass derzeit sehr viel Unruhe im Verein herrscht, was es für den Trainer und seine Arbeit sehr schwer macht. Daran gemessen macht er es derzeit sehr ordentlich.

Sie denken, dass für ihn auch keine Chance besteht über die Saison hinaus zu verlängern?

Meiner Meinung nach wird er gehen und Dortmund einen neuen Trainer holen.

Liegt das daran, dass sein in Köln prägender Defensivstil nicht zu den spielerischen Ansprüchen des BVB passt?

Wenn man ihn mit Klopp oder Tuchel vergleicht, dann sieht man, dass unter ihnen anders gespielt wurde. Deswegen denke ich, dass man daran auch wieder anknüpfen möchte und einen anderen Übungsleiter holen wird.

Fehlt Stöger das Flair bzw. das Format, um Trainer bei einem Klub wie dem BVB zu sein?

Er hat schon seine Qualitäten, aber meiner Meinung nach passt Peter Stöger einfach nicht zu Borussia Dortmund.

Befindet sich Dortmund, verglichen mit den Erfolgsjahren unter Klopp, wieder auf dem absteigenden Ast?

Man hat in den letzten Jahren viele Topleute abgegeben, aber keine Topleute zum Verein geholt und dann stagniert irgendwann die Entwicklung. Da wurden viele Fehler gemacht. Wenn man oben mithalten möchte und das Ziel „Deutscher Meister“ ausgibt, dann muss man auch einmal tief in die Tasche greifen und Topspieler verpflichten, um das Niveau hochzuhalten.

Wie beurteilen Sie die bisherigen Leistungen von Neuzugang Andrij Yarmolenko, der als Dembélé-Ersatz gekommen ist?

Ich kenne ihn noch aus der Ukraine, wo ich gegen ihn gespielt habe. Er hat die Fähigkeit im Eins-gegen-Eins jeden stehen zu lassen, aber er funktioniert derzeit bei Dortmund überhaupt nicht. Das liegt sicherlich auch daran, dass die ganze Mannschaft derzeit nicht auf dem möglichen Niveau spielt. Man hat sich von ihm erhofft, dass er seine Qualität, die er zweifellos in der Ukraine gezeigt hat, bei Dortmund auch ausspielen würde. Die Ansprüche konnte er nur in den ersten 5 Saisonspielen erfüllen und seither steckt er in einem Loch, aus dem er nicht herauskommt.

Ist die deutsche Liga ein Stück zu groß für einen Spieler aus der ukrainischen Liga?

Die Bundesliga (alle Bundesliga-Wetten) ist auf jeden Fall eine der Topligen Europas, in der viele Stars bei etablierten Klubs spielen. Da kann es natürlich sein, dass der Unterschied zwischen der ukrainischen und der deutschen Liga für manche Spieler zu groß ist. Aber man kann sich hier weiterentwickeln und durchbeißen und ich hoffe, dass er das in den nächsten Wochen hinbekommt und an seine Leistungen vom Saisonanfang anknüpft.

Der BVB ist eher ein Ausbildungs- und Verkäuferverein, als ein Klub, der Stars kaufen oder beim Klub halten kann. Wird das zum Problem, wenn man zu Kalibern wie Barcelona, Real Madrid oder Bayern München aufschließen will?

Man hat ja unter Klopp schon mehr als deutlich oben angeklopft. Wenn man junge und hungrige Spieler hat und dann bekommt man am derzeitigen Transfermarkt Unsummen gezahlt, dann wird es schwer, diese Jungen zu halten. So wurde eigentlich über die Jahre viel Geld eingenommen, aber man hat nicht die richtigen Spieler geholt oder es manchmal verpasst, überhaupt einen Spieler zu holen, um die Qualität den Ansprüchen entsprechend hochzuhalten.

Fehlt für die ganz großen Transfers in Dortmund nicht das Flair, das Madrid, Barcelona oder München ausstrahlen?

Diese Klubs sind derzeit eine Nummer zu groß. Dortmund ist ein guter Verein, aber mit dem FC Bayern kann man sich nicht vergleichen, das ist genauso wie Barcelona oder Real Madrid ein anderes Kaliber.

Hätte man an Thomas Tuchel festhalten sollen, unter dem man spielerisch mit den Bayern konkurrieren konnte?

Es ist schon ein Problem, wenn die Situation zwischen Trainer, Mannschaft und Verein so zerrüttet ist, wie es hier der Fall war. Da ist es als Verein dann schwer am Trainer festzuhalten.

Denken Sie, dass der BVB die Qualifikation für die Champions League schaffen wird?

Davon bin ich felsenfest überzeugt. Das Gute ist ja, dass der ein oder andere der Topklubs ebenso Punkte liegenlässt und es noch nicht dramatisch ist. Qualität ist jedenfalls genug vorhanden.

Peter Stöger wird Ihrer Meinung nach den Verein verlassen. Wer sind denn die Nachfolgekandidaten für den Trainerjob in Dortmund?

Julian Nagelsmann wäre eine sehr gute Option und mein Favorit. Er ist jung, hungrig und sehr gut ausgebildet. Außerdem hat er meiner Meinung nach in Hoffenheim schon wahnsinnig gute Arbeit geleistet. Um an die alten Zeiten unter Klopp wieder anknüpfen zu können, wäre er der ideale Kandidat.

Ihr berühmtestes Spiel, das vielen in Erinnerung geblieben ist, war das Spiel gegen Polen bei der WM 2006. War das das schönste Spiel Ihrer Karriere?

Der schönste Moment war es auf jeden Fall. Bei so einer WM (alle WM-Wetten) mitzuspielen und dann noch dazu im Westfalenstadion so einen emotionalen Moment zu erleben, war einmalig. Es ist jetzt 12 Jahre her und die Leute reden immer noch darüber. Das zeigt einem, dass man alles richtig gemacht hat. Natürlich gibt es das ein oder andere Spiel, das ich in Spanien oder bei Dortmund gemacht habe, wie z.B. gegen Schalke, Madrid oder Barcelona – aber das kann man nicht mit der Nationalmannschaft vergleichen. Man trägt das Deutschlandtrikot und spielt im eigenen Land. Das ist sicher mein emotionaler Höhepunkt gewesen. Noch dazu war es mein Karrieresprung.

Dieses Tor soll ja die Initialzündung des Sommermärchens gewesen sein?

Es hat ja im Vorfeld niemand erwartet, dass wir so eine WM spielen und da hat dieses 1:0 gegen Polen die Bombe platzen lassen. Plötzlich wurden wir von Millionen Menschen mitgetragen, die an uns geglaubt haben und auf die Straße gegangen sind, um Deutschland zu sehen. Das war schon einzigartig. Mit dem Spiel hat es angefangen, dass dann 2008 bei der EM so eine Riesenunterstützung vorhanden war und dann im WM-Titel 2014 gegipfelt hat.

Sie haben ja schon einmal gesagt, dass die WM 2006 die Grundlage für den Weltmeistertitel 2014 war. Wie genau meinen Sie das?

Da wurde der Anfang gemacht mit Teambuilding und dem Fokus auf junge Spieler, die Leute haben wieder begonnen an das deutsche Team zu glauben und haben die Mannschaft bei jedem Turnier weitergetragen. Und dieses familiäre Gefühl ist für mich die Grundlage für den Titel 2014 gewesen.

Warum haben Sie den BVB nach der WM 2006 verlassen?

Mir wurde gesagt, dass man nicht mehr mit mir plant, dass ich den Verein verlassen kann und deswegen bin ich gegangen. Auch, weil der Verein nicht mehr hinter mir gestanden ist. Wenn man 6,5 Mio. € für einen jungen Spieler bekommt, ist das zwar irgendwo nachvollziehbar, aber ich hätte David Odonkor damals nicht verkauft.

Die Zeit bei Betis Sevilla war durchwegs von Verletzungen geprägt. Wie denken Sie an diese Zeit zurück?

Für mich und meine Frau war es eine wunderbare Zeit. Wir haben dort sehr viel gesehen, die Menschen sind irrsinnig herzlich und wir haben auch einige Freunde gefunden. Sportlich war es natürlich nicht optimal, aber ich würde immer wieder zurückgehen nach Sevilla.

Nach Sevilla haben Sie ein Jahr bei Alemannia Aachen gespielt. Verbindet Sie heute noch etwas mit dem Verein?

Alemannia Aachen hat mir die Chance gegeben, wieder in Deutschland Fuß zu fassen und Fußball zu spielen. Man darf ja nicht vergessen, dass ich davor einige schwere Verletzungen hatte. Dafür bin ich dem Verein bis heute sehr dankbar.

Ihre letzte Saison haben Sie in der Ukraine verbracht, wo Sie sich offensichtlich nicht wohlgefühlt haben. Was war in der Ukraine das Problem?

Der Lebensstandard ist mit dem in Deutschland natürlich überhaupt nicht vergleichbar, gerade weil es viel mehr Armut gibt. Außerdem hat mit dem Verein auch nicht alles so funktioniert, wie wir es abgesprochen hatte, aber sportlich habe ich gut abgeschnitten.

Bis zum Frühjahr letzten Jahres waren Sie sportlicher Leiter der Hammer SpVg. Woran ist Ihr Engagement gescheitert?

Ich habe die Wahrheit gesagt und deswegen wurde ich schlussendlich gekündigt.

Was war die Wahrheit?

Dass das Budget in der Form nicht ausreichen wird und wir etwas Anderes ausgemacht hatten.

Wo steht das deutsche Nationalteam derzeit?

Man ist auf einem richtigen Weg und ich denke, dass man den WM-Titel in Russland verteidigen wird.

Wer ist für Sie der große Star in der Mannschaft?

Auch, wenn das eine Floskel ist, aber der Star ist die Mannschaft. Gerade beim DFB-Team.

Denken Sie, dass Jogi Löw nach der WM eine Herausforderung bei einem Klub suchen wird? Er ist immerhin seit fast 12 Jahren Nationaltrainer.

Wenn mal einmal Nationaltrainer ist, dann bleibt man auch dort, deswegen mache ich mir keine Sorgen, dass er danach aufhört (Lachen).

Hätte er das Zeug zum Trainer bei einem großen Klub?

Ich denke schon, aber jetzt sollte er nur an die Nationalmannschaft denken.

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Herbert Prohaska: „Alaba im Mittelfeld ist für die Nationalmannschaft das Beste!”

Herbert Prohaska ist einer der erfolgreichsten Fußballer in der Geschichte Österreichs. Er wurde 2004 zu Österreichs Fußballer des 20. Jahrhunderts gewählt. Während seiner aktiven Karriere trug er die Trikots von Austria Wien, Inter Mailand und AS Rom. Von 1993 bis 1999 war er Trainer der ÖFB-Auswahl. Im exklusiven bwin Interview spricht die Austria-Legende ausführlich über den österreichischen Fußball und behandelt dabei alle Probleme von der Austria, über die Nationalmannschaft bis hin zum Videobeweis. Darüber hinaus äußert sich der 62-Jährige zu seiner Eishockey-Affinität und was er an der NHL so gut findet.

Mario Basler: Tuchel ist nicht der Richtige für Bayern

Um Mario Basler kommt man nur schwer herum. Als Spieler war er stets Leistungsträger und Publikumsliebling. Seit einigen Wochen steht er auch wieder als Trainer beim Fünftligisten Rot-Weiss Frankfurt an der Seitenlinie. Ein Freundschaftsdienst. Regelmäßig tritt „Super Mario“ in diversen TV-Formaten auf. Viele Fans in Deutschland hängen an seinen Lippen, weil er seine Meinung authentisch, manchmal provokativ aber immer ehrlich vertritt. Im aktuellen bwin Exklusivinterview spricht er vor allem über die Entwicklung und die Trainersuche des FC Bayern unter Jupp Heynckes und die Krise seines Ex-Klubs Werder Bremen.

Andreas Herzog

Andreas Herzog: Als Nationaltrainer musst du dich an der Qualifikation für ein Turnier messen lassen

Andreas Herzog hat als Spieler, Trainer und Botschafter schon viel für den österreichischen Fußball getan. Ab November ist der Posten des Nationaltrainers bei der ÖFB-Elf vakant. In diesem Zusammenhang fällt auch immer wieder der Name Herzog als möglicher Kandidat. Im exklusiven bwin Interview bezieht er zu den Gerüchten um seine Person eindeutig Stellung. Darüberhinaus kann er sich auch einige prominente Namen auf der Bank des Nationalteams vorstellen. Selbstverständlich weiß ein Mann wie der gebürtige Wiener auch, dass der Job heutzutage extrem schwer ist.

Klaus Augenthaler: „Der Wert eines Thomas Müllers ist mit Geld gar nicht aufzuwiegen!“

Klaus Augenthaler ist eine der größten Legenden des FC Bayern. Über 500 Pflichtspiele absolvierte der Abwehrspieler für den FCB, nie trug er als Spieler das Trikot eines anderen Vereins. Von 1975 bis 1997 war er im Klub angestellt – als Spieler für die Profis und die Amateure, als A-Jugend-Coach und zuletzt als Co-Trainer. Logisch, dass „Auge“ im exklusiven bwin Interview so einiges über den FC Bayern zu erzählen hat. Der 59-Jährige outet sich als großer Fan von Thomas Müller und kann die aktuelle Kritik am Nationalspieler nicht nachvollziehen. Zudem spricht er über die Unterschiede zwischen Pep Guardiola und Carlo Ancelotti, die neueste Kritik von Robert Lewandowski, seinem ehemaligen Job als Trainer in der Landesliga und nennt sein Problem mit der 3. Liga.

Trainer-Kritik von Toni Polster: „In Österreich wird sehr oft auf Mittelmaß zurückgegriffen.”

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Toni Polster ist einer der größten Fußballer in der Geschichte des österreichischen Fußballs. Er ist mit 44 Toren der Rekordtorschütze der Nationalmannschaft und war während seiner aktiven Zeit ein gefürchteter Torjäger in der deutschen Bundesliga und der spanischen Primera Division. Trotz seiner Erfolge als Spieler blieb ihm – mit Ausnahme eines kurzen Gastspiels bei Admira Wacker – ein Trainer-Job in der österreichischen Bundesliga bislang verwehrt.

Im exklusiven bwin Interview nennt der mittlerweile 53-Jährige die Gründe dafür. Außerdem äußert sich Polster zu seinen Ex-Klubs 1. FC Köln und Austria Wien, nennt die Besonderheiten seines derzeitigen Arbeitgebers Wiener Viktoria, spricht über das Fan-Problem von Rapid Wien und übt Kritik an der österreichischen Nationalmannschaft.

Stefan Beinlich im bwin Interview: Hansa kann den Aufstieg schaffen

Stefan Beinlich ist ein echter Aufstiegsexperte. Zwei Mal als Spieler und ein Mal als Manager packte er mit Hansa Rostock den Sprung in die Bundesliga bzw. in die 2. Bundesliga. Als junger Spieler kickte er sich allerdings zunächst über die Premier League in den Fokus. Über die Stationen Leverkusen, Hertha BSC und Hamburger SV kehrte er wieder an die Ostsee zurück. Nach seinem Rücktritt als Hansa-Manager 2012 ist es etwas ruhiger um “Paule” Beinlich geworden. Dennoch will er nicht ausschließen, eines Tages in einer Funktion wieder zurück in den Profifußball zurückzukehren. Im exklusiven bwin Interview verrät er, warum er zwei Mal für seinen Herzensklub aufgelaufen ist und wie die Hansa-Kogge den erneuten Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffen kann.

Uwe Bein exklusiv für bwin: Hradecky müsste zu einem Top-Klub wechseln

Uwe Bein, Fußballweltmeister von 1990, ist noch immer nah dran an seinem Ex-Klub Eintracht Frankfurt. Im exklusiven bwin Interview spricht er auch über seine früheren Vereine 1. FC Köln und den HSV. Zu den Wechselgerüchten um Frankfurts Torwart Lukas Hradecky hat er eine dezidierte Meinung. Eine prägende Erfahrung in der langen Karriere des Mittelfeldtechnikers waren die 2,5 Jahre bei den Urawa Red Diamonds Mitte der 90er Jahre. Er war damit einer der ersten deutschen Kicker in Asien. Mit Sicherheit hätte er den einen oder anderen Tipp für Lukas Podolski parat. Auch weil er eine Fußballschule betreibt, macht er sich keine Sorgen um die Zukunft des deutschen Fußballs.

Frank Mill kritisiert S04: „Auf Schalke muss der Trainer immer als Sündenbock herhalten.“

Rot-Weiß Essen, Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund und Fortuna Düsseldorf – so lauten die Karriere-Stationen von Frank Mill. Für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte er 17 Länderspiele. Unter Teamchef Franz Beckenbauer wurde er 1990 in Italien Weltmeister, kam allerdings im Turnier nicht zum Einsatz. Der heutige Unternehmer und Inhaber von über 80 Fußballschulen sprach im exklusiven bwin Interview über die BVB-Probleme mit Thomas Tuchel, die CL-Aussichten von Mönchengladbach, die ständigen Trainer-Wechsel auf Schalke und den aktuellen Stand der deutschen Nationalmannschaft.

Alexander Zickler: Beim FC Bayern fehlt eine klare Hierarchie

12 Jahre stürmte Alexander Zickler für den FC Bayern. 2001 holte er mit den Münchnern den Henkelpott. Seit 2005 war der 12-malige Nationalspieler zunächst als Spieler und später als Fan- und Jugendbetreuer für RB Salzburg aktiv. Im Februar 2017 wurde er Co-Trainer beim RB-Ausbildungsklub FC Liefering. So ist er ganz nah dran an der Fußball-Talentschmiede des Brauseimperiums. Zuletzt hospitierte er bei RB Leipzig und Juventus Turin, um auch den ganz Großen über die Schulter zu schauen. Seine Ansichten im exklusiven bwin Interview, über seine Ex-Klubs Dresden, Bayern, Salzburg und nicht zuletzt die rasanten Veränderungen im Profifußball, sind so interessant wie aufschlussreich. Bundesliga

Andreas Herzog: Den Siegeswillen und Optimismus als Trainer habe ich von Jürgen Klinsmann gelernt

Andreas Herzog hat vieles im Weltfußball erlebt. Der Österreicher kennt die Bundesliga in Deutschland und seiner Heimat aus dem Effeff. Im exklusiven bwin-Interview erzählt er ausführlich, warum er dem Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten nackt in der Kabine begegnet ist und schildert seine ganz eigene Sicht der Dinge über seine Herzensvereine Rapid Wien, Werder Bremen und den Fußball an sich. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund.

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